Warum ein Blog und keine herkömmliche Schülerzeitung

Am Anfang des Schuljahres 2019/20 fanden an unserer Schule Projekttage statt, ein perfekter Zeitpunkt, um die seit langem zum Stillstand gekommene Schülerzeitung wieder zum Leben zu erwecken. 

Aber warum gab es überhaupt so lange keine Schülerzeitung mehr? Diese Frage haben wir uns vor den Projekttagen gestellt, danach nicht mehr. Wir hatten nur zweieinhalb Tage Zeit, die Artikel vorzubereiten, Teilnehmer der anderen Workshops zu befragen, die Artikel zu schreiben, korrigieren zu lassen, das Layout fertig zu stellen und die Zeitung zu drucken. Diese Erfahrung zeigte uns das Problem der analogen Zeitung: 1. Man braucht genug Artikel, um überhaupt drucken zu können, 2. Wenn dieser Prozess, Layout und Druck zu lange dauern, ist die Zeitung zum Drucktag schon veraltet. Jetzt verstanden wir auch, warum unsere Vorgänger zweimal aufgegeben hatten.

Nun, wir haben es im Hauruckverfahren rechtzeitig geschafft: Bei der Schlussveranstaltung kam die Blitzzeitung heraus! Wir wollten nach den Projekttagen auf jeden Fall weiter machen, jedoch ohne die Gefahr, dass alles wieder im Sand verläuft. So kam irgendwann die Idee mit dem Blog zustande. Dadurch eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. 

Ob es Nachteile gibt, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, die Vorteile jedoch liegen erst einmal auf der Hand: wir sind freier darin, wann wir etwas veröffentlichen; jeder Artikel erscheint aktuell, sobald er geschrieben ist –  und wir können hoffentlich durch die Kommentare mehr Interaktion mit den LeserInnen aufbauen.

Wir wollen diesen Blog nutzen, um ein-, bis dreimal wöchentlich über Themen zu schreiben, die uns interessieren. Deshalb wird es hier neben den üblichen Artikeln auch Reisetagebücher, Buch- und Filmkritiken u.v.m. geben.

Wir hoffen, dass euch das Lesen genau so viel Spaß macht wie uns die Arbeit an diesem Projekt.

Pauline P.