Eis – selbst gemacht!

Unser Wetter Thermometer zeigt beinahe täglich 30 Grad. Schon nach wenigen Minuten in der Hitze ist mir oft nach einer kühlen Erfrischung. Was eignet sich denn da besser als ein leckeres selbstgemachtes Eis? Ich zeige euch, wie ihr Fruchteis ganz schnell daheim nachmachen könnt.

Ihr braucht für 4 Portionen:
300g tiefgekühlte Früchte eurer Wahl, 60g Zucker, 60g Sahne.
Je nach Belieben könnt ihr auch etwas mehr Zucker und Sahne dazugeben. Alle Zutaten im Mixer verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. In Schüsseln verteilen und es sich schmecken lassen.

Außerdem könnt ihr ganz einfach aus dem Eis eine leckere Frühstücks-Bowl machen: Gebt die gemixte Früchtemasse in eine Schüssel und verziert sie mit Bananen, Erdbeeren, Honig, Nüssen etc. …

Viel Spaß bei Nachmachen und guten Appetit!
Amelina Schneck

Online Schooling – ein Rückblick

Wir befinden uns im Jahr 2021.
Nach dem Lockdown ist vermutlich jeder Schülerin und jeder Lehrerin schon mit dem Homeschooling in Kontakt gekommen. Diese Zeit ist jetzt nun erstmal zu Ende und sicherlich nimmt jede*r andere Erfahrungen daraus mit. Denn auf diese neue Situation reagierte jeder Mensch individuell. Für die einen war es ein Segen, doch für die anderen ein Fluch.
So gab es unserer Meinung nach für uns Schüler ein paar Vorteile, aber auch einige Nachteile. Ein toller Vorteil war, dass man länger schlafen konnte, da einem die Fahrt zur Schule erspart blieb. Auch konnte man sich, aus unserer Erfahrung, direkt nach dem Aufstehen, vielleicht auch mal ohne Kleidungswechsel vor den Computer setzen. Oder man blieb einfach direkt im Bett, die Webcam blieb ja meistens aus. Zum Glück konnte so keiner sehen, wie “konzentriert” man mitarbeitete oder was noch so alles neben dem online Unterricht getan wurde.
Doch wenn wir ehrlich sind, wissen wir nicht, ob dies so erstrebenswert ist: Denn durch die viele Zeit vor dem Computer verlor man schnell seinen gewohnten Tagesrhythmus. Es trat das Gefühl auf, dass jeder Tag gleich ist.

Durch die viele Zeit daheim verbrachte man allerdings auch mehr Zeit mit der Familie, was zwar teilweise anstrengend war, wodurch aber auch der Familienzusammenhalt gestärkt werden konnte. Doch leider war dies nicht in allen Familien der Fall. Kindern, die häusliche Gewalt erfuhren, musste die Situation aussichtslos erscheinen, da sie ihrer privaten Hölle, dem eigenen Zuhause nun noch viel schwerer entfliehen konnten.
Durch den reduzierten sozialen Kontakt litten viele an einer großen Einsamkeit, wodurch viel mehr Menschen an schweren psychischen Erkrankungen wie z. B. Depressionen, Ess-Störungen, Angst – und – Zwangsstörungen litten.
Eine große Hilfe hierbei waren und sind unsere treuen Begleiter: die Haustiere. Mit ihnen kann man sich stets entspannen und so kam man auch mehr an die frische Luft.
Durch die kleinen Fellnasen konnte man sich aber auch schnell ablenken lassen, genauso wie durch Nebengeräusche und alltägliche Haushaltssituationen im Homeschooling. Seien es Nebengeräusche wie das Bellen eines Hundes, die Waschmaschine, Handwerker oder auch die Toilettenspülung. Auch der Fakt, dass Essen rund um die Uhr zur Verfügung stand, war nicht gerade konzentrationsfördernd, wie wir aus eigener Erfahrung bestätigen können.
Doch da der Unterricht erfreulicherweise zeitlich verkürzt war, war es trotz der schlechteren Konzentration weniger anstrengend als im Präsenzunterricht. Der Nachteil des verkürzten Unterrichts war allerdings, dass man eine teils riesige Menge an schriftlichen Hausaufgaben zu bearbeiten hatte, was vor allem für die unteren Klassenstufen schwierig war. Viele fühlten sich mit ihren Problemen alleine gelassen und konnten niemals richtig abschalten, da das Netz immer präsent ist und jederzeit eine neue Aufgabe kommen konnte.
Außerdem fehlte viel mündlicher Austausch. Die vielen Sätze, die sonst so nebenbei im Unterricht fallen, gingen im Online-Unterricht verloren. Auch ein großer Teil der Klassengemeinschaft ging so verloren, oft wusste man nicht, wie es der Person hinter den angezeigten Namen wirklich ging. So wirkte vieles unpersönlich und distanziert. 
Auf der anderen Seite konnten Referate, die vorher im Klassenzimmer gehalten wurden, jetzt mit eingefügten Videos und Bildern lebhafter gestaltet werden, was sie noch interessanter machte.
Die tägliche Arbeit am Computer brachte einen oft mit technischen Problemen an seine Grenzen, doch mit zunehmender Geschicklichkeit ließ man sich davon immer weniger unterkriegen. Einer unserer Lehrer sagte einmal: „Der Computer ist dafür da, die Probleme zu lösen, die man ohne ihn nicht hätte.“ Wir finden, dass er damit den Nagel auf den Kopf getroffen hat!
Auf der anderen Seite müssen wir natürlich den Umgang mit den Medien lernen, sie werden zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Auch wenn der Online-Unterricht nicht immer einfach war, haben wir ihn hinter uns gebracht. Wir sind an unsere Grenzen gestoßen, aber auch daran gewachsen und haben, ohne es richtig zu merken, neue Lebenserfahrung gesammelt. Diese Erfahrung wird sich sicher noch im Laufe unseres Lebens auszahlen.

Kashaya Schalek & Amelina Schneck

Glück

Oft ist es in meinem Leben so, dass ich in dem ganzen Alltagsstress vergesse, was mich glücklich macht. Es sind die kleinen Dinge, die mich glücklich machen: Blumen, die frische Luft, einen heiße Tasse Tee, ein nettes Wort, die Sonne, die mein Gesicht anstrahlt und mir damit ein Lächeln in das Gesicht zaubert, ein Treffen mit meinen Freunden, die funkelnden Sterne abends, Yoga, der Duft nach frisch gemähtem Rasen und Sommerregen. Diese simplen Dinge nehme ich aber leider oft wegen dem ganzen Alltagsstress schlichtweg nicht wahr. Ich nehme mir in diesem Moment nicht die Zeit, einmal durchzuatmen und sie zu genießen, denn so viele Verpflichtungen, die ich habe, müssen erfüllt werden.

Dann komme ich immer wieder an einen Punkt, wo ich mich frage: „Was machst du!?“ In diesem Moment fällt mir meine Umgebung wieder aktiver auf. Kleinigkeiten wie Blumen am Straßenrand. Und dann frage ich mich, was so wichtig sein kann, dass es mich davon abhält, die Dinge zu genießen, die mich glücklich machen.

Es gibt so viele Dinge, die einen ablenken und einen davon abhalten, sein Glück zu ergreifen. Bei mir ist es oft mein Handy. Ich weiß ganz genau, dass ich noch viel zu erledigen habe, doch die „Sozialen Medien“ sind dann in diesem Moment „wichtiger“. Auch wenn dieser Fall nicht allzu oft bei mir vorkommt, helfen mir gewisse selbsterstellte Regeln, mich auf die Dinge zu fokussieren, die ich gerade zum Glücklichsein brauche. So nehme ich z.B, wenn ich mit der Familie spazieren gehe, mein Handy nicht mit. Wenn ich doch mit dem Handy unterwegs bin, versuche ich es so wenig wie möglich zu benutzen. Auch helfen mir Zeitbegrenzungen, die man meistens in der beliebigen App, wie gewünscht einstellen kann. Damit funktioniert die „Internetkontrolle“ ganz gut.

Obwohl ich versuche das Glück mehr in den Vordergrund meines Lebens zu stellen, habe ich auch Wochen, an denen mir Glücklichsein nicht so gut gelingen will. Bei mir kann das situationsbedingt sein, aber es kann auch einfach an dem Zeitpunkt liegen. Was ich dann nicht mache, ist, mich unter Druck zu setzen, denn das bewirkt bei mir, dass ich unglücklich werde. Ich setze mich irgendwo an die frische Luft und klopfe mir mal selber auf die Schulter. Denn wenn man sich überlegt, wie viel man schon als Schüler leisten muss, ist der Schulterklopfer meiner Meinung nach durchaus berechtigt. So verschwindet unterschiedlich schnell dieses Gefühl von Überforderung, und ich kann mich wieder mit neuem Glücksgefühl an die Arbeit machen.
Während des Schreibens habe ich mich gefragt, woher dieses Glücksgefühl kommt? So habe ich ein bisschen angefangen zu recherchieren. Hier eine kleine Erklärung:

Glück entsteht im Gehirn. Dort haben wir Zellen, man nennt diese „Glückszellen“ auch Neuronen, diese nehmen elektrische Signale auf und leiten sie weiter. Wenn uns etwas Gutes passiert oder wir etwas machen, was uns Spaß macht, werden von dem Belohnungszentrum Glückshormone „abgeschickt“. Diese sind sehr gesund und wichtig für unseren Körper.

Als Schluss möchte ich noch etwas ergänzen. Ein Leben lang nur glücklich sein kann niemand. Phasen zu haben, in denen man vielleicht auch nicht glücklich sein möchte, sind völlig normal. Manchmal muss man auch über etwas trauern und kann deswegen nicht glücklich sein. Doch während des Redens lösen sich meistens die Probleme von alleine, da man zusammen Lösungen findet. Mein Motto ist deshalb: Hinfallen, aufstehen Krone richten und weitermachen.

Amelina Schneck

ADVENTSKALENDER

Liebe LeserInnen,

die Vorweihnachtszeit ist nun vorbei, so wie der ebbesNews Adventskalender. Wir hoffen, er hat Euch gefallen.
Nach einer kurzen Winterpause werden wir im Januar wieder regelmäßig vielfältige Artikel hochladen.

Bis dahin wünschen wir Euch schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Euer ebbesNews-Team

Weihnachtstraum
An der Straßenecke, in der Häuser Gedränge,
in der Großstadt wogender Menschenmenge,
inmitten von Wagen, Karren, Karossen
ist heimlich ein Märchenwald entsprossen,
von leisem Glockenklingen durchhallt,
von Weihnachtsbäumen und Tannenwald.
Da hält ein Wagen, ein Diener steigt aus
Und nimmt den größten Baum mit nach Haus.
Ein Mütterchen kommt und prüft und wägt,
bis endlich den rechten sie heimwärts trägt.
Verloren zur Seite ein Stämmchen stand,
das fasste des Werkmanns rußige Hand.
So sah ich einen Baum nach dem andern
In Schloss und Haus und Hütte wandern,
und schimmernd zog mit jedem Baum
ein duftiger, glänzender Märchentraum.

Froh schaukelnd auf der Zweige Spitzen
schneeweiß geflügelte Englein sitzen.
Die einen spielen auf Geigen und Flöten,
die anderen blasen die kleinen Trompeten,
sie wiegen Puppen, sie tragen Konfekt,
sie haben Bleisoldaten versteckt,
sie schieben Puppentheaterkulissen,
sie werfen mit goldenen Nüssen,
und ganz zu höchst, in der Hand ein Kringel,
steht triumphierend ein pausbackiger Schlingel.
Da tönt ein Singen, ein Weihnachtsreigen –
verschwunden sind alle zwischen den Zweigen.
Am Tannenbaum hängt, was in Händen sie trugen.
Ein Jubelschrei schallt, und von unten lugen
mit Äuglein, hell wie Weihnachtslichter,
glücklich lachende Kindergesichter.

Jacob Löwenberg

Ein Licht
Ein Licht erhellt die Winternacht
ein strahlend heller Schein.
Wie kann denn in so finstrer Nacht,
so etwas möglich sein?
 
Ein Engel schwebt hoch über`m Feld und bringt die frohe Kunde:
“Gott hat euch einen Sohn gesandt“,
so schallt es in die Runde.

Und alle kommen zu dem Kind,
ob arm oder ob reich, denn vor dem Kind in Bethlehem,
da sind alle gleich.
 
Christina Telker

Geschenke in letzter Minute
Na, wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon alle Geschenke zusammen? Falls nicht, habe ich ein paar Tipps:
Wie wäre es beispielsweise mit einem schönem Notizbuch und einem passenden Stift? Eine andere Idee wäre ein Gutschein für einen Ausflug mit Picknick an den Lieblingsort der jeweils beschenkten Person. Über ein Verwöhnpaket mit einem Massage-Öl freut sich bestimmt auch jeder. Zu guter Letzt finde ich einen Brief, in dem du ihr sagst, was du an ihm/ihr magst und warum dir die Person wichtig, ist auch eine schöne Idee. Vielleicht geben euch außerdem die verschiedenen DIYs, die wir bereits gepostet haben, eine Anregung für ein Geschenk in letzter Minute. Und vergesst nie: Lasst euch nicht stressen, Geschenke sind auch nicht alles!

Vegane Spitzbuben 
250g weiche Pflanzenmargarine, 250g Mehl, 140g Puderzucker und 150g Mandeln (gemahlen) zu Teig kneten. In Frischhaltefolie verpackt den Teig 30 Minuten im Kühlschrank legen, dann ca. 3 mm dick ausrollen. Ofen auf 180⁰C vorheizen. Den Teig kreisförmig ausstechen, bei jedem 2. sollte ein Loch in die Mitte gestochen werden. Die Plätzchen ca.7 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Marmelade deiner Wahl auf die Unterseite (die Plätzchen ohne Loch) streichen. Die Oberseite (die Plätzchen mit dem Loch) draufmachen – und fertig!

Geschenke nachhaltig und schön verpacken
Findet ihr es nicht auch oft schade, dass die Verpackungen an Weihnachten nur von kurzer Freude sind und dann meist wieder weggeschmissen werden? Ich habe ein paar Ideen, wie ihr euer Geschenk nachhaltig und schön verpacken könnt.
Für die erste Idee könnt ihr z.B. Zeitungspapier, Seiten aus einem alten Buch, eine alte Landkarte oder einfach ein altes Papier verwenden. Dann verpackt ihr eure Geschenke ganz normal. Zum Zukleben verwende ich Washitape, welches aus Papier und biologisch abbaubar ist. Bei Bedarf kann gerne auch noch eine Jute-Schnur um das Geschenk gebunden oder das Papier bemalt werden.

Für die zweite Idee braucht ihr einfach einen Stoff eurer Wahl oder eine Leinen-Serviette. Zum Verschließen nimmt man einfach die Zipfel und bindet sie über kreuz zusammen. Hier könnt ihr auch Zweige, z.B von einer Tanne oder einer Hagebutte, in den Knoten hinein stecken.
Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Ideen etwas anregen und euch gefällt es. Schaut gerne auch auf unserem Instagram @ebbesnews vorbei, um meine Geschenk-Verpackungen zu sehen. Mila

Nach einer Ladung Punsch (vor Corona)
Bei den Buden, hell beleuchtet,

wo die Kehle man befeuchtet,

stehen Leute und sie schnüffeln

an dem Glühwein, den sie süffeln.

Leider ist die Luft zu warm,

und der Schneemann ist aus Pappe,

nebenan grinst mit viel Charme

eine Nikolaus-Attrappe.

Vieles hier wirkt theoretisch,

auch der Schnee ist nur synthetisch.

Weil man echten Schnee nicht hatte,

griff man raffiniert zur Watte.

Doch nach einer Ladung Punsch

oder Glühwein, je nach Wunsch,

kriegt die Weihnachtsmarkt-Synthetik

sehr lebendige Ästhetik.

Denn der Schneemann, er bewegt sich,

und der Nikolaus, er regt sich.

Nur ein Glas noch, dann, juchhe,

ist die Watte echter Schnee.

-Alfons Pillach-

Haselnussmakronen
Ofen auf 150° vorheizen – 4 Eiweiß mit einem Rührgerät steifschlagen, nach und nach 250 Puderzucker hinzufügen, 250g Haselnüsse vorsichtig unterheben, 1 TL Zitronensaft hinzugeben, alles verrühren!

Mit einem Teelöffel die Paste auf die Oblaten geben und darauf jeweils eine Nuss legen. Ca 15 Minuten backen!
Fertig sind sie, wenn die Oberfläche einen leichten Braunton bekommen hat. Viel Spaß und Guten Appetit.

Der Bratapfel
Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

(Bayrisches Volksgut)

Geschenkidee: Explosionsbox
Für eine Explosionsbox benötigt man 3-4 unterschiedlich große Boxen, also von klein bis groß gehend. Nun schneidet man alle vier Ecken senkrecht von oben nach unten auf. Jetzt könnt ihr die größte Box vor euch auf den Tisch legen und an die Seiten könnt ihr Bilder oder kleine verpackte Süßigkeiten kleben. Die nächst kleinere Box kommt nun auf den Innenboden dieser Box und das Verfahren wird wiederholt. Wenn ihr nun alle Boxen so verbraucht habt, kommen nun die Deckel auf die Boxen, angefangen bei der kleinsten. Wenn ihr dann bis zur größten angekommen seid und nacheinander alle Deckel abmacht, entsteht ein sehr schöner Effekt. Nun hat man eine Box gefüllt mit Essen oder Erinnerungen.

Festtraditionen in Grönland und Somalia


Wie in so vielen Ländern feiern auch die Grönländer Weihnachten mit einem Weihnachtsbaum, welchen sie mit Kerzen, Julehjerter (Weihnachtsherzen), Papierblumen, grönländischen und dänischen Flaggen, kleinen Präsenten und anderen Ornamenten dekorieren. Am Heiligabend wird dann brav die Christmesse besucht, während Kinder von Haus zu Haus ziehen und Weihnachtslieder singen. Auch ist es Brauch, dass die Männer an Weihnachten die Frauen ausnahmsweise mal verwöhnen – nämlich mit Kaffee. Gegessen wird meist Robben-, Wal- oder Rentierfleisch, zuweilen aber auch Walhaut oder „Kiviak“, ein Fleischgericht mit Fett, Blut, Kräutern und Beeren, das in Robbenbalg gewickelt und durch Gefrieren konserviert wird. Heilbutt und geräucherter Lachs sind auch nicht untypisch. Die Geschenke bringt der Weihnachtsmann auf einem Hundeschlitten.

Die Somalis dagegen sind überwiegend Muslime, daher existiert dort die religiös begründete Tradition des jährlichen Weihnachtsfests nicht. Jedoch feiert man in Somalia (so wie in vielen anderen Ländern der Welt) das Zuckerfest, direkt nach dem Fastenmonat. Süßigkeiten werden verspeist, ein gemütliches Beisammensein der Familie mit anschließendem Besuch in der Moschee. In manchen Familien gibt es sogar eine kleine Bescherung für die Kinder! Das Zuckerfest ist unserem Weihnachten also gar nicht mal so unähnlich – abgesehen von dem Datum natürlich.

Bärentatzen 
3 Eiweiß zu Schnee schlagen, 250g Puderzucker hinzugeben, nochmals ca. 5 Minuten schlagen, 250g Mandeln, 1 TL Zimt und 125 g geriebene Zartbitterschokolade zugeben.

Nuss-große Stücke zu Kugeln formen und in Form für Bärentatzen drücken (traditionell aus Holz), die zuvor mit normalem Zucker ausgestreut wird. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Bei 130 ca. 15-20 Minuten backen lassen.

Lecker!

DIE WEIHNACHTSFABEL DER TIERE
Dieses Jahr muss der Stuttgarter Weihnachtsmarkt leider ausfallen. Um ein bisschen das Gefühl zu übermitteln, habe ich hier für euch die traditionell jedes Jahr an der Eröffnungsfeier vorgelesene Geschichte: Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten… Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. „Na klar, Gänsebraten“, sagte der Fuchs. „Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?“„Schnee“, sagte der Eisbär. „Viel Schnee.“ Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht. Das Reh sagte „Ich brauche einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern.“ „Aber nicht so viele Kerzen“, heulte die Eule. „Schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache.“ „Aber mein neues Kleid muss man sehen“, sagte der Pfau. „Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist es für mich kein Weihnachten.“ „Und Schmuck!“ krächzte die Elster. „Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten.“ „Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen“, brummte der Bär, „das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten.“ „Mach’s wie ich:“ sagte der Dachs, „pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen.“ „Und saufen“, ergänzte der Ochse. „Mal richtig einen saufen und dann pennen.“ Aber da schrie er „aua“, denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt. „Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?“ Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte „Das Kind. Jaja, das Kind – das ist doch die Hauptsache. Übrigens“, fragte er dann den Esel, „wissen das eigentlich die Menschen?”

Vanillekipferl
250g Mehl, 210g Butter, 100g gemahlene Mandeln, 80g Zucker und 2 Pck. Vanillezucker zu einem Teig verkneten. Den Teig 30 Min in den Kühlschrank legen. Danach den Teig zu einer Schlange rollen und in gleich große Stücke zerteilen, die kleinen Teile zu Halbmonden formen und auf ein Backblech legen. Den Ofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen, die Kipferl für ca. 10-15 Min backen, bis sie eine leichte Bräune bekommen haben. Die Kipferl nun für ca. 3 Min abkühlen lassen und dann in eine Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker legen. Achtung: Sind die Kipferl zu warm, können sie brechen, sind sie zu kalt, haftet der Puderzucker nicht mehr. Viel Spaß beim Backen!

DIY Geschenk – Windlichter aus Konservendosen
Man braucht nur: 1 saubere Konservendose (ohne Deckel), 1 spitzen Gegenstand, mit dem man Löcher in die Dose machen kann, z.B. Nägel/Schere/Schraubenzieher
Hat man sich ein passendes Motiv wie Sterne, Herzen u.v.m. ausgesucht, kann es schon losgehen. Man kann sein Motiv zur größeren Sicherheit vorzeichnen.
Sehr praktisch ist es, einen Holzstab zum Stabilisieren in die Dose zu stecken, um dann mit den Nägeln das gewählte Motiv in die Dose zu stechen. Stellt man jetzt eine Kerze hinein, hat man ein Windlicht, das schöne Schatten wirft.

DIY Badekugeln – Für 2 Badekugeln
40 g Natron, 20 g Zitronensäure in Pulverform und 10 g Speisestärke vermischen. 10 g Kokosöl (muss flüssig, aber NICHT heiß sein) mit ätherischen Öl deiner Wahl vermischen und Lebensmittelfarbe hinzugeben.
Den flüssigen Teil langsam hinzugeben. Jetzt kannst du entweder die Masse in den Händen zu Kugeln formen oder sie in eine Form deiner Wahl pressen. Die Masse muss jetzt ein paar Stunden abgekühlt werden. Vor dem Gebrauch sollten die Badekugeln 1 bis 2 Tage lufttrocknen. Viel Spaß beim Nachmachen!

Tücken der Finsternis
Ganovenartig schleicht herum

ein Kerl mit roter Mütze,

und passt nicht auf, das ist sehr dumm,

er latscht in eine Pfütze.

Er kurvt im Dunkeln um das Haus,

sieht kaum die Hand vor Augen,

und rutscht auf nassem Laub noch aus,

schlägt hin, man will´s kaum glauben.

Wer mag das sein,

der Rot-Rock-Schleicher,

der Sackträger und Dunkelfürst?

Ist er der Bringer guter Gaben,

so kommt er her, wir woll´n und laben.

Bestimmt ist es der Nikolaus,

der spät noch dreht die Runden

im Finsteren von Haus zu Haus,

und das noch viele Stunden.

Pardauz, schon fällt er wieder hin,

und macht ein dumm Gesicht,

drum ist der Rat dieser Geschicht:

Gehst du des nachts vors Haus, nimm ein Licht.

Klaus-Gunther Häuseler

REZEPT FÜR ZIMTSERNE (glutenfrei)
3 Eiweiß steif schlagen und 250 g Puderzucker reinsieben und vorsichtig unterrühren, 2 EL zur Seite stellen für die Glasur. 1 Pck. Vanillezucker, 3 Tropfen Bittermandel- Aroma, 1 TL Zimt und 150 g Mandeln/Haselnüsse unter den übrigen Eischnee rühren. 250g Mandeln/Haselnüsse mit der Hand unterkneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Die Arbeitsfläche mit etwas extra Puderzucker bestäuben, den Teig ca. 1/2 cm dick darauf ausrollen, Ausstecher mit Wasser anfeuchten, die Sterne ausstechen und auf ein mit Packpapier belegtes Blech legen. Die Sterne mit der übrigen Eiweiß-Mischung bestreichen.
 Bei ca. 140°C Ober- und Unterhitze/ca. 120°C Heißluft/Gas auf Stufe 1 (alles vorgeheizt) für ca. 25 min. in den Ofen.
 Beim Rausnehmen sollten die Sterne an der Unterseite noch etwas weich sein. Zimtsterne vom Blech entfernen, auskühlen lassen und gut verschlossen aufbewahren.



Ob ins Gebirge, ob ans Meer,
der Nikolaus kommt sehr weit her.
Ja selbst auf allerplatt’stem Land,
füllt er die Schuhe bis zum Rand.

-Unbekannt-

WEIHNACHTEN IN AUSTRALIEN
Da wir dieses Jahr ja alle kaum reisen konnten und so vor allem den Austausch mit anderen Kulturen stark missen müssen, werde ich euch hier verraten, wie Weihnachten auf der anderen Seite der Welt in Australien zelebriert wird.
Der 24. Dezember liegt in Australien nämlich mitten im Hochsommer und es kann gut sein, dass man Heiligabend anstelle mit Schnee am Strand mit rund 40°C im Schatten feiert. Die Vorweihnachtszeit der Australier ist längst nicht so ausgeschmückt wie bei uns. Es gibt weder Advent, noch Nikolaus und der ganze Fokus liegt auf dem Abend des 24. und dem darauffolgenden ganzen Tag des 25. Dezembers.
Doch was es in Australien an Vorweihnachtszeit und Schnee nicht gibt, wird meist mit unzähliger Dekoration in Form von Lichtern und Kugeln aller Arten ausgeglichen. Oft findet ein regelrechter Wettkampf in den Nachbarschaften statt: darum, wer das Haus mit am meisten Schmuck behängen kann.
Am 24. findet abends ein traditionelles Essen statt, mit Familie und Freunden. Es gibt gefüllten Truthahn, „Roasted Ham“ (=gerösteter Schinken, allerdings eher eine Art Braten), als Beilagen Salate und Gemüse und zum Nachtisch Pflaumen-Pudding.
Erst am Morgen danach, dem 1. Weihnachtsfeiertag, bringt, ähnlich wie in Amerika und England, Santa Claus die Geschenke. Nachts kommt er durch den Schornstein und legt die Geschenke unter den (unechten) Weihnachtsbaum oder in die Strümpfe, die am Kamin hängen. Anschließend treffen sich die Leute am Strand, grillen gemeinsam oder gehen ins Restaurant und verbringen den Tag recht simpel und gechillt.
Am 2. Weihnachtsfeiertag fahren viele Familien dann in den Urlaub oder plündern die Geschäfte, welche geöffnet haben und mit starken Rabatten die Kundschaft anlocken.

GLÜHWEIN
1 Flasche trockenen Bio-Rotwein (z. B. Spätburgunder), 1 Bio-Orange in Scheiben, 2 Stangen Zimt, 3 Gewürznelken, 2-3 EL Zucker, Honig oder Agavendicksaft – optional: Vanilleschote

Den Wein mit den restlichen Zutaten auf mittlerer Stufe erwärmen, nicht zum Kochen bringen. Nach dem Erwärmen etwa 1 Stunde ziehen lassen. Durch ein Sieb geben und nochmals erwärmen vor dem Servieren. Zum Wohl!

Ps: Wer den Glühwein lieber alkoholfrei trinkt, ersetzt den Rotwein einfach durch Apfelsaft oder Traubensaft 😉

VOM CHRISTKIND
Denkt euch – ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rot gefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh;
Denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her –
was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack –
meint ihr, er wäre offen, der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin:
Es roch nach Äpfeln und Nüssen!

Anna Ritter (1865-1921)

GUTES TUN ZU WEIHNACHTEN
Gerade an Weihnachten sollte jeder eine schöne Zeit genießen und am Fest der Liebe teilhaben.
Oft gehen die wichtigen Dinge im Vorweihnachtsstress unter. Gerade deshalb finde ich es wichtig, sich auf den wirklichen Wert zu besinnen und etwas Gutes zu tun.

Die Stadt Stuttgart hat auch in diesem Jahr wieder, allerdings coronabedingt nur online, einen „Weihnachtsbaum der Kinderwünsche“ organisiert, um sehr kranken oder sozial benachteiligten Kindern einen Herzenswunsch zu erfüllen. Wer mehr dazu wissen und vielleicht auch spenden möchte: https://kinderwuensche.stuttgart.de

SCHOKOLADEN-BANANEN-MUFFINS
Backofen vorheizen auf 200° Ober- Unterhitze

125 g Butter oder Magarine, 125 g Zucker, 1/2 Pck.Vanillezucker schaumig schlagen, 2 Eier unterrühren
. 2TL Backpulver mit 125 g Mehl mischen, 2 EL Kakao beifügen und auf die Ei-Masse sieben
. 2 reife Bananen mit Gabel zerdrücken und mit 2 EL Ahornsirup verrühren. Unter den restlichen Teig mischen. In Papierförmchen füllen
, 25 min backen. 
5-10 min auskühlen lassen.

Ich liebe dieses Rezept und kann nicht genug davon bekommen und ich hoffe euch gefällt es genauso! Einen schönen ersten Dezember und viel Spaß bei unserem Adventskalender!

Homophobie gibt es nur bei uns

In den letzten Jahren wurde bei über 1000 Spezies nicht heterosexuelles Verhalten festgestellt. Bei vielen Tierarten gehört das zur Normalität, wurde bis vor kurzem aber als gestörtes Verhalten oder „Machtkämpfe“ abgetan. Dabei gibt es sogar Tiere, bei denen dieses Verhalten zum Überleben beiträgt. 

Am bekanntesten sind wohl die Pinguine: Hier wurden wohl schon am häufigsten gleichgeschlechtliche Partner entdeckt. Kehrt nach der Futtersuche ein Partner nicht wieder zurück, was bei Pinguinen leider sehr häufig vorkommt, ist das in den meisten Fällen das Todesurteil für das Ei oder das frisch geschlüpfte Küken, da ein Elternteil nicht alleine in der Lage ist, Nahrung zu beschaffen und das Küken warm zu halten.

In solchen Situation wurde schon häufig beobachtet, dass sich zwei gleichgeschlechtliche Partner zusammentun, um gemeinsam das Kleine groß zu ziehen. Dabei ließ sich kein außergewöhnliches Verhalten feststellen, beide Teile kümmerten sich liebevoll umeinander und um das Küken und blieben auch, nachdem das Küken flügge wurde, zusammen.

Schon häufiger wurde auch in Zoos entdeckt, dass gleichgeschlechtliche Pinguin-Pärchen ein Nest bauen und vergebens darauf warten, ein Ei zu legen. In manchen Fällen schafften es die Pfleger, den Pinguinen ein verwaistes  Ei ins Nest zu legen, diese wurden dann von dem Pinguin-Pärchen ausgebrütet und die Küken großgezogen.  

Wir sind also nicht die einzigen, bei denen es noch eine andere Ausrichtung als die Heterosexualität gibt, wir sind aber die einzigen, bei denen das – selbst heute noch bei vielen – als etwas Unnatürliches gilt. Wie kann das sein, dass selbst heute noch vielen Paaren die Adoption von Kindern erschwert wird? Es gibt so viele Kinder, die ein liebevolles Zuhause suchen und brauchen. Warum es ihnen also nicht geben?

Katzen mit Arbeitsvertrag

1984 endete in England durch den Tod  von Blackie, der letzten sogenannten Postkatze eine Tradition. Seinen Ursprung hat diese im Jahr 1868, zu dieser Zeit hatte die Post große Schwierigkeiten damit die Briefe in tadellosem Zustand bei ihren Empfängern abzugeben. Immer wieder fand man Biss-Spuren von den zahlreichen Mäusen, die sich in den Postämtern eingenistet hatten. 

1868 startete also der erste Versuch, dieser Plage mithilfe der ersten offiziellen Postkatzen entgegenzuwirken. Zur Probe wurden drei Katzen eingestellt mit einem Arbeitsvertrag von einem Schilling pro Woche, 6 Monate Probezeit und mit bevorzugt weiblichen Tieren.

Die Tiere leisteten so gute Arbeit, dass sich das Konzept auf die meisten der britischen Postämter ausweitete. Die Tiere waren sehr beliebt und manche erlangten sogar so große Bekanntheit, dass nach ihrem Tod mehrere Nachrufe in bekannten Zeitungen erstellt wurden. So zum Beispiel der 10 kg schwere Kater “Tibs the Great“ (siehe Foto), der nach 14 Jahren Dienstzeit verstarb.

Pauline P.

Zeitvertreib während Corona

Wochenlanges Zuhausesitzen. Geschlossene Geschäfte, Kinos und Clubs. Keine Schule, ins Homeoffice versetzt. Ja, die derzeitige Krise betrifft ausnahmslos alle. Verlockend, in den Ferien einfach nur drinnen vorm Fernseher zu hocken, doch das wird nicht nur nach spätestens einer Woche langweilig, sondern tut dem Körper auch ganz und gar nicht gut. Hier hilft es, sich hinter ein Projekt zu klemmen: Die neue Gartenbank aufbauen, die man eigentlich schon letzten Sommer zusammensetzen wollte, nur noch nicht dazu gekommen ist. Auch kann man eine neue Sprache oder eine neue Fähigkeit wie Jonglieren erlernen und seine Fitness mit Hilfe von Joggen, Yoga und kleinen Workouts aufbessern. Ich persönlich passe auch auf, dass ich nicht zu lange ausschlafe und spätestens um 8:30 Uhr aufstehe, um nicht meinen alten Rhythmus zu verlieren. Um motiviert in den Tag zu gehen und Abends das Gefühl zu haben, etwas erledigt zu haben, kann man sich auch einen Tagesplan erstellen:

  • 8:30 Uhr: aufstehen (frühstücken, fertig machen, etc.)
  • 9:30 Uhr: Schulsachen
  • 10:30 Uhr: einen Spaziergang machen, Fahrrad fahren
  • 11:40 Uhr: mal etwas Aufwendigeres zu Mittag kochen, um den Magen zu verwöhnen
    (unten ein Rezept: Möhren-Erbsen-Lasagne mit Bärlauch-Soße)
  • 13:30 Uhr: zu Mittag essen
  • 14:00 Uhr: Rest Schulsachen, sonst etwas Kreatives
    (im Garten malen, Frühlingsdeko basteln, nähen, etc.)
  • 15:00 Uhr: Yoga, Joggen oder Workout (unten ein kleines Workout für Neustarter)
  • 16:00 Uhr: ordentliches Dehnen, zur Entlastung der Muskeln (idealerweise mit einer Blackroll)
  • 17:00 Uhr: für etwas Ordnung sorgen (Bad putzen, Schrank aufräumen, etc.)
  • 18:00 Uhr: etwas Gesundes zu Abend machen
    (Gemüsepfanne mit Reis, Salat und Baguette, oder eine einfache Mahlzeit wie Vollkornbrot mit Frischkäse und Gurken oder einem vegetarischen Aufstrich), um danach ein Eis genießen zu können
  • 18:30 Uhr: zu Abend essen
  • 19:00 Uhr: Ein gutes Buch lesen (für Schmöker-Fans, die ein bisschen Historie in ihren Abenteuern mögen, empfehle ich den Klassiker „Désirée“, für die Altersklasse 12-16 mit einer Vorliebe für packende Abenteuerromane (ebenfalls mit historischem Hintergrund); das Buch „das Mädchen im blauen Mantel“, zu beiden Büchern unten mehr) oder ein Hörspiel anhören (die gesamte Känguru Reihe von Mark Uwe Kling ist unglaublich lustig und empfehlenswert. Der erste Band/Hörspiel: Die Känguru Chroniken.)
  • 20:15 Uhr: das Abendprogramm im Fernsehen oder auf Netflix/Amazon Prime einen Film mit ausreichend Knabberzeugs ansehen ( für diejenigen, die die Känguru Hörbücher bereits kennen, ist der Känguru Chroniken Film statt im Kino für 16,99 € auf verschiedenen Streamingdiensten erhältlich, wobei ein Teil der Einnahmen in die Kinokassen geht. )

Möhren-Erbsen-Lasagne mit Bärlauch-Soße

Für 4 Portionen
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten + 40 Minuten Backzeit + 15 Minuten Wartezeit
Pro Portion: ca. 757 kcal, 3170 kJ, 36g EW, 65g KH, 40g F, 5 BE

FÜLLUNG:
650g Möhren, 100g Lauchzwiebeln, 2 EL Olivenöl, 300g TK-Erbsen, 2 EL Weißweinessig, Salz, schwarzer Pfeffer, 250g Mozzarella 
SOSSE:
100g Bärlauch, 1 Knoblauchzehe, 1 Bio-Zitrone, 3 EL Olivenöl, 2 EL Butter, 2 EL Weizenmehl Type 550, 400ml Milch, 250g Ricotta, 2 Msp. Muskat
Außerdem: 12 Lasagneblätter

1. Für die Füllung Möhren schälen und in 1 mm dicke Scheiben schneiden. Lauchzwiebeln waschen, putzen und in feine Röllchen schneiden. Öl in großer Pfanne oder Topf erhitzen. Möhren darin ca. 5 Minuten anbraten, Lauchzwiebeln zugeben und ca. 1 Minute mitbraten. Erbsen zugeben und mit Essig und 50ml Wasser aufgießen. Ca. 5 Minuten im geschlossenen Topf köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und zur Seite stellen. Mozzarella abtropfen lassen und 1cm groß würfeln.

2. Für die Soße Bärlauch verlesen, waschen, abtropfen lassen, 5-6 Blätter für die Garnitur zur Seite legen, den Rest grob hacken. Knoblauch schälen und grob hacken. Zitrone heiß waschen, trocken reiben und 1 TL Schale fein abreiben. Aus Zitrone 3 EL Saft auspressen. Bärlauch mit Knoblauch, Zitronensaft und Öl fein pürieren. Butter bei kleiner Hitze im Topf zerlassen. Mehl mit Schneebesen unterrühren und ca. 1 Minute unter Rühren anschwitzen. Kräftig weiterrühren, dabei Milch langsam zugeben. Aufkochen und ca. 1-2 Minuten köcheln lassen. Vom Herd ziehen und Ricotta sowie Bärlauchmasse unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronenschalenabrieb abschmecken. Backofen auf 180 Grad Celsius (Umluft 160 Grad C) vorheizen.

3. Ca. 3-4 EL Soße auf Boden einer Auflaufform verteilen. Mit 3 Lasagneblättern belegen. 1/3 der Füllung darauf verteilen, ¼ der übrigen Soße mitKlecksen darauf geben und mit ¼ des Mozzarellas bestreuen. Mit 3 Lasagneblättern abdecken. Vorgang zweimal wiederholen. Auf oberste Nudelschicht übrige Soße verstreichen und mit übrigem Mozzarella bestreuen. Ca. 40 Minuten backen, bis Oberfläche leicht gebräunt ist. 15 Minuten ruhen lassen. Übrig gebliebene Bärlauchblätter in grobe Streifen schneiden und Lasagne damit garniert servieren.

Workout

  • 20 Situps
  • 5-10 Liegestütze (je nach Trainingsstatus, notfalls Damen)
  • 30 sec Plank (Unterarmstütz: Unterarme und Fußspitzen auf dem Boden, Körper gerade in der Luft halten, Bauch und Po einziehen bzw. anspannen)
  • 30 sec Russian Twist (Beine und Oberkörper in die Luft, Hände links und rechts immer abwechselnd neben den Körper setzen)
  • 20 sec Sqads mit Springen (Kniebeugen: in die Knie gehen, Oberschenkel und Waden möglichst in den rechten Winkel bringen, dann nach oben schnellen und so hoch wie möglich springen)

    Optionale Wiederholungen, empfohlen bis zu 3 mal. Danach ordentlich durch dehnen, wer eine Blackroll besitzt, kann diese benutzen, sollte aber darauf achtgeben, immer zum Herzen hin und nicht vom Herzen weg zu rollen.

Meine Buchtipps

1. Désirée von Annemarie Selinko 

Der von Jung und Alt gern gelesene Roman von Annemarie Selinko soll das Tagebuch der Französin Eugénie Désirée Clary darstellen. Sie war nicht nur eine reale Person, sie war erst die Geliebte Napoleons, dann die Frau ihres geliebten Mann Jean Baptiste Bernadotte, durch welchen sie schließlich zur Königin Schwedens wurde. Da sie keine berühmte historische Persönlichkeit war, wird im Geschichtsunterricht generell nichts über sie erzählt (auch in Napoleons Lebensläufen wird sie ausgelassen) und es ist sehr wenig über sie dokumentiert worden, da sie als einfache Tochter eines Seidenhändlers aufwuchs. Doch die Geschichte lässt es so scheinen, als wäre die Autorin bei jedem Ereignis persönlich anwesend gewesen und man beobachtet mit Freude ihre Laufbahn von dem kleinen Mädchen, das um jeden Preis als erwachsene Dame gelten möchte, bis hin zu der akzeptierten Königin Desideria mit ihren Enkeln.  

2. Das Mädchen im blauen Mantel von Monica Hesse

2. Weltkrieg, Holland; Amsterdam ist von den Nazis besetzt. Hanneke verdient ihr Geld damit, Schwarzmarktgüter zu beschaffen und diese an die etwas wohlhabenderen weiterzuverkaufen. Hanneke selbst ist keine Jüdin und auch ihre Eltern nicht. Sie ist nicht besonders abenteuerlustig oder geht gern Risiken ein, nicht mal wirklich einfühlsam oder empathisch ist sie. Und dennoch sagt sie nicht nein, als eine ihrer Kundinnen sie darum bittet, ein verschwundenes, jüdisches Mädchen zu finden, bevor die Nazis es tun…  

von Jill Leonhäuser

Bücher oder E-Reader – was ist ökologischer?

Durch die aktuelle Lage haben wir viel Zeit zum Lesen und dadurch, dass es derzeit nicht möglich ist, sich in der Buchhandlung ein Buch zu kaufen, hat der ein oder andere bestimmt schon mal über einen sogenannten E-Reader nachgedacht. Wäre dieser vielleicht sogar die ökologischere Variante?
Hierzu gibt es unzählige Studien, welche jedoch nie so recht zu einer Antwort kommen, denn das Leseverhalten ist ein bedeutender Faktor, den man auf jeden Fall beachten sollte.

Schauen wir zunächst auf die Herstellung, denn diese spielt bei beiden Varianten die größte Rolle. Bei der Produktion eines Buches wird etwa ein Kilogramm CO2 freigesetzt. Dazu muss man sagen, dass die Produktion von Büchern in den letzten Jahren schon deutlich umweltfreundlicher geworden ist, allerdings bezieht sich diese Zahl auf die Herstellung von Büchern aus Recyclingpapier.

Auch eine sehr interessante Frage ist, wie viele Bäume man für ein Buch fällen muss. Bei dieser Frage ist es fast schon klar, dass man keine genaue Antwort bekommen kann, da es ganz auf die Seitenanzahl des Buches und die Größe des Baumes ankommt. Doch im Durchschnitt kann man aus einem Baum etwa 100.000 DIN A4 Seiten herstellen. Das Positive an den Büchern ist, dass sie viele Jahre halten, man sie weiterverkaufen und recyceln kann. Aus alten Büchern können und werden auch neue Bücher oder Zeitungen gedruckt. Holz ist außerdem ein nachwachsender Rohstoff und benötigt keine Sprengungen oder gefährliche Minenarbeit, wie es die Rohstoffe für den E-Reader erfordern.
Damit zur Produktion der E-Reader. Eine klare Angabe zur CO2 Freisetzung kann man schwer finden, da jede Studie etwas anderes sagt. In etwa verbraucht ein E-Reader etwa 10-24 Kilogramm CO2. Dazu kommt, dass oft nach ungefähr zwei oder drei Jahren die Geräte defekt oder veraltet sind und durch neuere ausgetauscht werden.

In einem E-Reader sind mehrere wertvolle und seltene Metalle verbaut, darunter Kupfer, Silber, Gold und Palladium. Doch der Abbau dieser Rohstoffe zieht Folgen wie die Freisetzung von Giften mit sich. Das größte Problem aber ist, dass diese Arbeit immer noch in einigen Ländern von Kindern gemacht wird. 
Die Technologie des Bildschirms eines E-Readers ist insofern besonders, als dass die meisten keinen LCD Bildschirm haben, so wie er bei Tablets, Smartphones und Computern verwendet wird. Bei einem E-Reader wird meist „elektronisches Papier“ verwendet auch „E-Ink“ genannt. Der Bildschirm an sich braucht keinen Strom, um zu leuchten und den Text anzuzeigen, er braucht nur Strom zum Umblättern der Seite. Unter dem Bildschirm befinden sich nämlich weiße und schwarze Mikrokapseln. Diese werden von der Oberfläche angezogen oder abgestoßen, so entsteht der Text.

Will man nun ein Fazit ziehen, muss man, wie am Anfang schon angesprochen, das Leseverhalten einbeziehen, es spielt die entscheidende Rolle. Denn ein E-Reader mit „E-Ink“ benötigt so viel Energie wie ungefähr 24,98 Bücher aus Recyclingpapier. Bei einem E-Reader mit einem LCD Bildschirm erhöht sich die Zahl auf bis zu 31,3 Bücher. Wenn man also viel liest und den E-Reader länger als zwei Jahre nutzt, ist dieser die ökologischere Variante. Wenn man jedoch weniger als 10 Bücher im Jahr liest, lohnt sich der E-Reader auf keinen Fall. 

Natürlich muss letztendlich jeder selbst für sich schauen, was ihm besser gefällt. Manch einer schätzt es mehr, ein festes Buch mit dem klassischen „Büchergeruch“ in der Hand zu halten. Ein anderer mag es lieber, viele Bücher in einem kleinen Gerät bei sich zu haben. Wer Vielleser ist, aber unter keinen Umständen Kinderarbeit unterstützen will, für den wird die ethische Entscheidung Vorrang vor ökologischen Gründen haben. 

 Von Emma P.

Warum ein Blog und keine herkömmliche Schülerzeitung

Am Anfang des Schuljahres 2019/20 fanden an unserer Schule Projekttage statt, ein perfekter Zeitpunkt, um die seit langem zum Stillstand gekommene Schülerzeitung wieder zum Leben zu erwecken. 

Aber warum gab es überhaupt so lange keine Schülerzeitung mehr? Diese Frage haben wir uns vor den Projekttagen gestellt, danach nicht mehr. Wir hatten nur zweieinhalb Tage Zeit, die Artikel vorzubereiten, Teilnehmer der anderen Workshops zu befragen, die Artikel zu schreiben, korrigieren zu lassen, das Layout fertig zu stellen und die Zeitung zu drucken. Diese Erfahrung zeigte uns das Problem der analogen Zeitung: 1. Man braucht genug Artikel, um überhaupt drucken zu können, 2. Wenn dieser Prozess, Layout und Druck zu lange dauern, ist die Zeitung zum Drucktag schon veraltet. Jetzt verstanden wir auch, warum unsere Vorgänger zweimal aufgegeben hatten.

Nun, wir haben es im Hauruckverfahren rechtzeitig geschafft: Bei der Schlussveranstaltung kam die Blitzzeitung heraus! Wir wollten nach den Projekttagen auf jeden Fall weiter machen, jedoch ohne die Gefahr, dass alles wieder im Sand verläuft. So kam irgendwann die Idee mit dem Blog zustande. Dadurch eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. 

Ob es Nachteile gibt, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, die Vorteile jedoch liegen erst einmal auf der Hand: wir sind freier darin, wann wir etwas veröffentlichen; jeder Artikel erscheint aktuell, sobald er geschrieben ist –  und wir können hoffentlich durch die Kommentare mehr Interaktion mit den LeserInnen aufbauen.

Wir wollen diesen Blog nutzen, um ein-, bis dreimal wöchentlich über Themen zu schreiben, die uns interessieren. Deshalb wird es hier neben den üblichen Artikeln auch Reisetagebücher, Buch- und Filmkritiken u.v.m. geben.

Wir hoffen, dass euch das Lesen genau so viel Spaß macht wie uns die Arbeit an diesem Projekt.

Pauline P.

Drei, Zwei, Einsssssssssssss…….

Liebe LeserInnen,

wir sind das ebbesNews-Team, eine kleine Gruppe von SchülerInnen aus den Klassen 9 bis 12. Wir laden auf diesem Blog Inhalte hoch von Kunst und Kultur über aktuelle Themen bis hin zu Lifestyle-Ideen, Film- und Freizeit-Tipps.

Der Blog startet am 09.03.2020.