Meine Reise durch Japan: die Ankunft

Tag 1: Tokio
Ja, wo fange ich da nur an. Die mehr als 120 Millionen Einwohner Japans leben grob gesagt auf den vier größten Inseln Japans: Kyushu, Shikoku, Hokkaido und der Hauptinsel Honshu. Und auf dieser Hauptinsel befindet sich Tokio, die Hauptstadt Japans. In dieser riesigen Stadt arbeiten und leben mehr als 30 Millionen Japaner. Grund dafür ist vor allem, dass nur etwa 20% des japanischen Festlandes bewohnbar sind bzw. sich zur Besiedlung eignen. Deshalb findet das Leben und Arbeiten vor allem an den Küsten Japans statt.
Doch der Platz wird natürlich immer enger und so kommt es auch, dass man in Tokio in die Höhe baut und künstliche Inseln erschafft. Klar, in ganz Japan wird das Platzproblem gleich gelöst, doch vor allem in Tokio wird es oft und beständig umgesetzt. So wächst die Insel immer und immer mehr, doch bleibt stets eine, denn die Japaner bauen ins Meer.

Die Kultur, die es heute in Japan gibt, konnte sich nur entfalten, weil es in der Geschichte viele Konflikte und lange Perioden der Isolation gab. Die Insel löste sich nach dem Ende der zweiten Eiszeit. Aus dieser Zeit stammt die Jomon-Kultur, die bis ins 3 Jahrhundert vor Beginn unserer Zeitrechnung ab Christi Geburt bestand.
Noch heute werden zum Beispiel Steinskulpturen oder auch Töpfereien entdeckt, die von damals stammen. Wie stark Japan von heute und das Jomon von damals miteinander etwas zu tun haben, ist unklar, es gibt verschiedene Meinungen und Thesen dazu.

Es ist 10:10 Uhr Ortszeit, der 22. Februar 2020, als ich Japan von oben das allererste Mal sehe. Diese wahnsinnigen Berge am Horizont und davor riesige Gebäude, Wolkenkratzer und der pazifische Ozean mit Schiffen.
Japan, das ist es also. Wie gespannt ich war und wie aufgeregt endlich angekommen zu sein, daran erinnere ich mich jetzt noch sehr gut. Ja schon am Flughafen geht das Abenteuer los, denn es werden Fotos von uns aufgenommen, Daten eingelesen und Fingerabdrücke gemacht.
Nach der Ankunft in unserem ersten Hotel der Reise (Nishitetsu), das in Tokyo Centre liegt, machen mein Opa, meine Schwester und ich uns direkt auf den Weg. Wir begeben uns zu Fuß in Richtung Kaiserpalast, gehen durch die kaiserlichen Gärten entlang der Marunouchi-Seite des Hauptbahnhofes. Ein Spaziergang durch den schönen Park zeigt mir die Naturseite Japans. Erstaunlich, wie schön grün es sogar im Zentrum Tokios sein kann. Sowieso bemerke ich mit Freude die Reise über, wie viele Parks und schöne, naturgepflegte Orte die Japaner sich mitten in den Städten einrichten.

Nicht weit von den kaiserlichen Gärten liegt das Tokyo International Forum (jap. Tōkyō Kokusai Fōramu). Ein großes Gebäude, dessen Decke aus Glas ist und über steile Rundungen im Stahlfachwerkstil verfügt. Eine der Hallen des Forums bietet Platz für 5000 Leute, ansonsten gibt es noch Geschäfte, Restaurants und vieles mehr – ein Mehrzweckgebäude.

Ich habe keine Zeit müde zu sein, es gibt so viel zu sehen, doch der Jetlag macht mir wirklich zu schaffen. Die Zeitverschiebung von +8 Std. macht sich bemerkbarer als erhofft.
– Fortsetzung folgt –

Giulietta K.

70s Flower Power like a shower

“HaHaHaHa staying alive, staying alive, HaHaHaHa staying Aliiiiiiiiiiive” Bee Gees

Disco-Fieber, Tanzschuhe, Schlaghosen in grellen Farben.
Die 70er sind geprägt von der Entstehung des „Disco Beats“, der seinen Ursprung in New York fand mit Stars wie Donna Summer, die Bee Gees und Bonney M.

Die Menschen stürzten sich in die Welt der bunten Lichter und der sich drehenden Discokugel. Was ganz wichtig war: unbedingt einen „Hingucker“ erzielen! Das war das Ziel einer jeden Party, denn man muss sich das so vorstellen, dass jeder in der Disco eine gute Figur abgeben wollte. Der Hauptgrund in eine Disco zu gehen, war nicht zu trinken, sondern zu tanzen und das mal wild, mal in Formation. Line Dance war hoch angesagt und wer da herausstach, war der Star jeder Party.

Wir kennen aus den 70ern vor allem: Die Schlaghosen für Männer. Gerne in Weiß oder Orange, mit dazu passenden Leo-Print Hemden und Halstücher und Goldkettchen.
Bei den Damen: Pailletten-Kleider in Silber, Gold oder Rot, die größten Ohrringe, die man sich nur ans Ohr hängen kann und immer hohe Schuhe. Sehr populär waren auch Hosenanzüge aus Cord mit Schlagbein, dazu eine große Sonnenbrille und ein Haarband. Die ersten Jeans für Frauen kamen auf den Markt und diese wurden bis zum Bauchnabel gezogen (kennen wir irgendwo her :)).

Die schwedische Band ABBA legte mit ihrem Glitter Trend auch nochmal gründlich nach: Hohe Stiefel mit Block-Absatz  auch für die Männer und die Augen mussten ordentlich geschminkt sein. Outfits bei denen wir denken „ist für Fasching vielleicht ganz lustig“, haben diese Ikonen mit Stolz getragen und hinterließen damit einen richtigen Trend auf der ganzen Welt.

Die 70er waren voller Power, Disco Fever und machen gute Laune, was man daran merkt, dass man – immer wenn man einen 70s Song hört – sich direkt dabei erwischt, wie man entweder mitsingt oder es in den Beinen kribbelt, mitzumachen.