ADVENTSKALENDER

Liebe LeserInnen,

die Vorweihnachtszeit ist nun vorbei, so wie der ebbesNews Adventskalender. Wir hoffen, er hat Euch gefallen.
Nach einer kurzen Winterpause werden wir im Januar wieder regelmäßig vielfältige Artikel hochladen.

Bis dahin wünschen wir Euch schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Euer ebbesNews-Team

Weihnachtstraum
An der Straßenecke, in der Häuser Gedränge,
in der Großstadt wogender Menschenmenge,
inmitten von Wagen, Karren, Karossen
ist heimlich ein Märchenwald entsprossen,
von leisem Glockenklingen durchhallt,
von Weihnachtsbäumen und Tannenwald.
Da hält ein Wagen, ein Diener steigt aus
Und nimmt den größten Baum mit nach Haus.
Ein Mütterchen kommt und prüft und wägt,
bis endlich den rechten sie heimwärts trägt.
Verloren zur Seite ein Stämmchen stand,
das fasste des Werkmanns rußige Hand.
So sah ich einen Baum nach dem andern
In Schloss und Haus und Hütte wandern,
und schimmernd zog mit jedem Baum
ein duftiger, glänzender Märchentraum.

Froh schaukelnd auf der Zweige Spitzen
schneeweiß geflügelte Englein sitzen.
Die einen spielen auf Geigen und Flöten,
die anderen blasen die kleinen Trompeten,
sie wiegen Puppen, sie tragen Konfekt,
sie haben Bleisoldaten versteckt,
sie schieben Puppentheaterkulissen,
sie werfen mit goldenen Nüssen,
und ganz zu höchst, in der Hand ein Kringel,
steht triumphierend ein pausbackiger Schlingel.
Da tönt ein Singen, ein Weihnachtsreigen –
verschwunden sind alle zwischen den Zweigen.
Am Tannenbaum hängt, was in Händen sie trugen.
Ein Jubelschrei schallt, und von unten lugen
mit Äuglein, hell wie Weihnachtslichter,
glücklich lachende Kindergesichter.

Jacob Löwenberg

Ein Licht
Ein Licht erhellt die Winternacht
ein strahlend heller Schein.
Wie kann denn in so finstrer Nacht,
so etwas möglich sein?
 
Ein Engel schwebt hoch über`m Feld und bringt die frohe Kunde:
“Gott hat euch einen Sohn gesandt“,
so schallt es in die Runde.

Und alle kommen zu dem Kind,
ob arm oder ob reich, denn vor dem Kind in Bethlehem,
da sind alle gleich.
 
Christina Telker

Geschenke in letzter Minute
Na, wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon alle Geschenke zusammen? Falls nicht, habe ich ein paar Tipps:
Wie wäre es beispielsweise mit einem schönem Notizbuch und einem passenden Stift? Eine andere Idee wäre ein Gutschein für einen Ausflug mit Picknick an den Lieblingsort der jeweils beschenkten Person. Über ein Verwöhnpaket mit einem Massage-Öl freut sich bestimmt auch jeder. Zu guter Letzt finde ich einen Brief, in dem du ihr sagst, was du an ihm/ihr magst und warum dir die Person wichtig, ist auch eine schöne Idee. Vielleicht geben euch außerdem die verschiedenen DIYs, die wir bereits gepostet haben, eine Anregung für ein Geschenk in letzter Minute. Und vergesst nie: Lasst euch nicht stressen, Geschenke sind auch nicht alles!

Vegane Spitzbuben 
250g weiche Pflanzenmargarine, 250g Mehl, 140g Puderzucker und 150g Mandeln (gemahlen) zu Teig kneten. In Frischhaltefolie verpackt den Teig 30 Minuten im Kühlschrank legen, dann ca. 3 mm dick ausrollen. Ofen auf 180⁰C vorheizen. Den Teig kreisförmig ausstechen, bei jedem 2. sollte ein Loch in die Mitte gestochen werden. Die Plätzchen ca.7 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Marmelade deiner Wahl auf die Unterseite (die Plätzchen ohne Loch) streichen. Die Oberseite (die Plätzchen mit dem Loch) draufmachen – und fertig!

Geschenke nachhaltig und schön verpacken
Findet ihr es nicht auch oft schade, dass die Verpackungen an Weihnachten nur von kurzer Freude sind und dann meist wieder weggeschmissen werden? Ich habe ein paar Ideen, wie ihr euer Geschenk nachhaltig und schön verpacken könnt.
Für die erste Idee könnt ihr z.B. Zeitungspapier, Seiten aus einem alten Buch, eine alte Landkarte oder einfach ein altes Papier verwenden. Dann verpackt ihr eure Geschenke ganz normal. Zum Zukleben verwende ich Washitape, welches aus Papier und biologisch abbaubar ist. Bei Bedarf kann gerne auch noch eine Jute-Schnur um das Geschenk gebunden oder das Papier bemalt werden.

Für die zweite Idee braucht ihr einfach einen Stoff eurer Wahl oder eine Leinen-Serviette. Zum Verschließen nimmt man einfach die Zipfel und bindet sie über kreuz zusammen. Hier könnt ihr auch Zweige, z.B von einer Tanne oder einer Hagebutte, in den Knoten hinein stecken.
Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Ideen etwas anregen und euch gefällt es. Schaut gerne auch auf unserem Instagram @ebbesnews vorbei, um meine Geschenk-Verpackungen zu sehen. Mila

Nach einer Ladung Punsch (vor Corona)
Bei den Buden, hell beleuchtet,

wo die Kehle man befeuchtet,

stehen Leute und sie schnüffeln

an dem Glühwein, den sie süffeln.

Leider ist die Luft zu warm,

und der Schneemann ist aus Pappe,

nebenan grinst mit viel Charme

eine Nikolaus-Attrappe.

Vieles hier wirkt theoretisch,

auch der Schnee ist nur synthetisch.

Weil man echten Schnee nicht hatte,

griff man raffiniert zur Watte.

Doch nach einer Ladung Punsch

oder Glühwein, je nach Wunsch,

kriegt die Weihnachtsmarkt-Synthetik

sehr lebendige Ästhetik.

Denn der Schneemann, er bewegt sich,

und der Nikolaus, er regt sich.

Nur ein Glas noch, dann, juchhe,

ist die Watte echter Schnee.

-Alfons Pillach-

Haselnussmakronen
Ofen auf 150° vorheizen – 4 Eiweiß mit einem Rührgerät steifschlagen, nach und nach 250 Puderzucker hinzufügen, 250g Haselnüsse vorsichtig unterheben, 1 TL Zitronensaft hinzugeben, alles verrühren!

Mit einem Teelöffel die Paste auf die Oblaten geben und darauf jeweils eine Nuss legen. Ca 15 Minuten backen!
Fertig sind sie, wenn die Oberfläche einen leichten Braunton bekommen hat. Viel Spaß und Guten Appetit.

Der Bratapfel
Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

(Bayrisches Volksgut)

Geschenkidee: Explosionsbox
Für eine Explosionsbox benötigt man 3-4 unterschiedlich große Boxen, also von klein bis groß gehend. Nun schneidet man alle vier Ecken senkrecht von oben nach unten auf. Jetzt könnt ihr die größte Box vor euch auf den Tisch legen und an die Seiten könnt ihr Bilder oder kleine verpackte Süßigkeiten kleben. Die nächst kleinere Box kommt nun auf den Innenboden dieser Box und das Verfahren wird wiederholt. Wenn ihr nun alle Boxen so verbraucht habt, kommen nun die Deckel auf die Boxen, angefangen bei der kleinsten. Wenn ihr dann bis zur größten angekommen seid und nacheinander alle Deckel abmacht, entsteht ein sehr schöner Effekt. Nun hat man eine Box gefüllt mit Essen oder Erinnerungen.

Festtraditionen in Grönland und Somalia


Wie in so vielen Ländern feiern auch die Grönländer Weihnachten mit einem Weihnachtsbaum, welchen sie mit Kerzen, Julehjerter (Weihnachtsherzen), Papierblumen, grönländischen und dänischen Flaggen, kleinen Präsenten und anderen Ornamenten dekorieren. Am Heiligabend wird dann brav die Christmesse besucht, während Kinder von Haus zu Haus ziehen und Weihnachtslieder singen. Auch ist es Brauch, dass die Männer an Weihnachten die Frauen ausnahmsweise mal verwöhnen – nämlich mit Kaffee. Gegessen wird meist Robben-, Wal- oder Rentierfleisch, zuweilen aber auch Walhaut oder „Kiviak“, ein Fleischgericht mit Fett, Blut, Kräutern und Beeren, das in Robbenbalg gewickelt und durch Gefrieren konserviert wird. Heilbutt und geräucherter Lachs sind auch nicht untypisch. Die Geschenke bringt der Weihnachtsmann auf einem Hundeschlitten.

Die Somalis dagegen sind überwiegend Muslime, daher existiert dort die religiös begründete Tradition des jährlichen Weihnachtsfests nicht. Jedoch feiert man in Somalia (so wie in vielen anderen Ländern der Welt) das Zuckerfest, direkt nach dem Fastenmonat. Süßigkeiten werden verspeist, ein gemütliches Beisammensein der Familie mit anschließendem Besuch in der Moschee. In manchen Familien gibt es sogar eine kleine Bescherung für die Kinder! Das Zuckerfest ist unserem Weihnachten also gar nicht mal so unähnlich – abgesehen von dem Datum natürlich.

Bärentatzen 
3 Eiweiß zu Schnee schlagen, 250g Puderzucker hinzugeben, nochmals ca. 5 Minuten schlagen, 250g Mandeln, 1 TL Zimt und 125 g geriebene Zartbitterschokolade zugeben.

Nuss-große Stücke zu Kugeln formen und in Form für Bärentatzen drücken (traditionell aus Holz), die zuvor mit normalem Zucker ausgestreut wird. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Bei 130 ca. 15-20 Minuten backen lassen.

Lecker!

DIE WEIHNACHTSFABEL DER TIERE
Dieses Jahr muss der Stuttgarter Weihnachtsmarkt leider ausfallen. Um ein bisschen das Gefühl zu übermitteln, habe ich hier für euch die traditionell jedes Jahr an der Eröffnungsfeier vorgelesene Geschichte: Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten… Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. „Na klar, Gänsebraten“, sagte der Fuchs. „Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?“„Schnee“, sagte der Eisbär. „Viel Schnee.“ Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht. Das Reh sagte „Ich brauche einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern.“ „Aber nicht so viele Kerzen“, heulte die Eule. „Schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache.“ „Aber mein neues Kleid muss man sehen“, sagte der Pfau. „Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist es für mich kein Weihnachten.“ „Und Schmuck!“ krächzte die Elster. „Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten.“ „Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen“, brummte der Bär, „das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten.“ „Mach’s wie ich:“ sagte der Dachs, „pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen.“ „Und saufen“, ergänzte der Ochse. „Mal richtig einen saufen und dann pennen.“ Aber da schrie er „aua“, denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt. „Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?“ Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte „Das Kind. Jaja, das Kind – das ist doch die Hauptsache. Übrigens“, fragte er dann den Esel, „wissen das eigentlich die Menschen?”

Vanillekipferl
250g Mehl, 210g Butter, 100g gemahlene Mandeln, 80g Zucker und 2 Pck. Vanillezucker zu einem Teig verkneten. Den Teig 30 Min in den Kühlschrank legen. Danach den Teig zu einer Schlange rollen und in gleich große Stücke zerteilen, die kleinen Teile zu Halbmonden formen und auf ein Backblech legen. Den Ofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen, die Kipferl für ca. 10-15 Min backen, bis sie eine leichte Bräune bekommen haben. Die Kipferl nun für ca. 3 Min abkühlen lassen und dann in eine Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker legen. Achtung: Sind die Kipferl zu warm, können sie brechen, sind sie zu kalt, haftet der Puderzucker nicht mehr. Viel Spaß beim Backen!

DIY Geschenk – Windlichter aus Konservendosen
Man braucht nur: 1 saubere Konservendose (ohne Deckel), 1 spitzen Gegenstand, mit dem man Löcher in die Dose machen kann, z.B. Nägel/Schere/Schraubenzieher
Hat man sich ein passendes Motiv wie Sterne, Herzen u.v.m. ausgesucht, kann es schon losgehen. Man kann sein Motiv zur größeren Sicherheit vorzeichnen.
Sehr praktisch ist es, einen Holzstab zum Stabilisieren in die Dose zu stecken, um dann mit den Nägeln das gewählte Motiv in die Dose zu stechen. Stellt man jetzt eine Kerze hinein, hat man ein Windlicht, das schöne Schatten wirft.

DIY Badekugeln – Für 2 Badekugeln
40 g Natron, 20 g Zitronensäure in Pulverform und 10 g Speisestärke vermischen. 10 g Kokosöl (muss flüssig, aber NICHT heiß sein) mit ätherischen Öl deiner Wahl vermischen und Lebensmittelfarbe hinzugeben.
Den flüssigen Teil langsam hinzugeben. Jetzt kannst du entweder die Masse in den Händen zu Kugeln formen oder sie in eine Form deiner Wahl pressen. Die Masse muss jetzt ein paar Stunden abgekühlt werden. Vor dem Gebrauch sollten die Badekugeln 1 bis 2 Tage lufttrocknen. Viel Spaß beim Nachmachen!

Tücken der Finsternis
Ganovenartig schleicht herum

ein Kerl mit roter Mütze,

und passt nicht auf, das ist sehr dumm,

er latscht in eine Pfütze.

Er kurvt im Dunkeln um das Haus,

sieht kaum die Hand vor Augen,

und rutscht auf nassem Laub noch aus,

schlägt hin, man will´s kaum glauben.

Wer mag das sein,

der Rot-Rock-Schleicher,

der Sackträger und Dunkelfürst?

Ist er der Bringer guter Gaben,

so kommt er her, wir woll´n und laben.

Bestimmt ist es der Nikolaus,

der spät noch dreht die Runden

im Finsteren von Haus zu Haus,

und das noch viele Stunden.

Pardauz, schon fällt er wieder hin,

und macht ein dumm Gesicht,

drum ist der Rat dieser Geschicht:

Gehst du des nachts vors Haus, nimm ein Licht.

Klaus-Gunther Häuseler

REZEPT FÜR ZIMTSERNE (glutenfrei)
3 Eiweiß steif schlagen und 250 g Puderzucker reinsieben und vorsichtig unterrühren, 2 EL zur Seite stellen für die Glasur. 1 Pck. Vanillezucker, 3 Tropfen Bittermandel- Aroma, 1 TL Zimt und 150 g Mandeln/Haselnüsse unter den übrigen Eischnee rühren. 250g Mandeln/Haselnüsse mit der Hand unterkneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Die Arbeitsfläche mit etwas extra Puderzucker bestäuben, den Teig ca. 1/2 cm dick darauf ausrollen, Ausstecher mit Wasser anfeuchten, die Sterne ausstechen und auf ein mit Packpapier belegtes Blech legen. Die Sterne mit der übrigen Eiweiß-Mischung bestreichen.
 Bei ca. 140°C Ober- und Unterhitze/ca. 120°C Heißluft/Gas auf Stufe 1 (alles vorgeheizt) für ca. 25 min. in den Ofen.
 Beim Rausnehmen sollten die Sterne an der Unterseite noch etwas weich sein. Zimtsterne vom Blech entfernen, auskühlen lassen und gut verschlossen aufbewahren.



Ob ins Gebirge, ob ans Meer,
der Nikolaus kommt sehr weit her.
Ja selbst auf allerplatt’stem Land,
füllt er die Schuhe bis zum Rand.

-Unbekannt-

WEIHNACHTEN IN AUSTRALIEN
Da wir dieses Jahr ja alle kaum reisen konnten und so vor allem den Austausch mit anderen Kulturen stark missen müssen, werde ich euch hier verraten, wie Weihnachten auf der anderen Seite der Welt in Australien zelebriert wird.
Der 24. Dezember liegt in Australien nämlich mitten im Hochsommer und es kann gut sein, dass man Heiligabend anstelle mit Schnee am Strand mit rund 40°C im Schatten feiert. Die Vorweihnachtszeit der Australier ist längst nicht so ausgeschmückt wie bei uns. Es gibt weder Advent, noch Nikolaus und der ganze Fokus liegt auf dem Abend des 24. und dem darauffolgenden ganzen Tag des 25. Dezembers.
Doch was es in Australien an Vorweihnachtszeit und Schnee nicht gibt, wird meist mit unzähliger Dekoration in Form von Lichtern und Kugeln aller Arten ausgeglichen. Oft findet ein regelrechter Wettkampf in den Nachbarschaften statt: darum, wer das Haus mit am meisten Schmuck behängen kann.
Am 24. findet abends ein traditionelles Essen statt, mit Familie und Freunden. Es gibt gefüllten Truthahn, „Roasted Ham“ (=gerösteter Schinken, allerdings eher eine Art Braten), als Beilagen Salate und Gemüse und zum Nachtisch Pflaumen-Pudding.
Erst am Morgen danach, dem 1. Weihnachtsfeiertag, bringt, ähnlich wie in Amerika und England, Santa Claus die Geschenke. Nachts kommt er durch den Schornstein und legt die Geschenke unter den (unechten) Weihnachtsbaum oder in die Strümpfe, die am Kamin hängen. Anschließend treffen sich die Leute am Strand, grillen gemeinsam oder gehen ins Restaurant und verbringen den Tag recht simpel und gechillt.
Am 2. Weihnachtsfeiertag fahren viele Familien dann in den Urlaub oder plündern die Geschäfte, welche geöffnet haben und mit starken Rabatten die Kundschaft anlocken.

GLÜHWEIN
1 Flasche trockenen Bio-Rotwein (z. B. Spätburgunder), 1 Bio-Orange in Scheiben, 2 Stangen Zimt, 3 Gewürznelken, 2-3 EL Zucker, Honig oder Agavendicksaft – optional: Vanilleschote

Den Wein mit den restlichen Zutaten auf mittlerer Stufe erwärmen, nicht zum Kochen bringen. Nach dem Erwärmen etwa 1 Stunde ziehen lassen. Durch ein Sieb geben und nochmals erwärmen vor dem Servieren. Zum Wohl!

Ps: Wer den Glühwein lieber alkoholfrei trinkt, ersetzt den Rotwein einfach durch Apfelsaft oder Traubensaft 😉

VOM CHRISTKIND
Denkt euch – ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rot gefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh;
Denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her –
was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack –
meint ihr, er wäre offen, der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin:
Es roch nach Äpfeln und Nüssen!

Anna Ritter (1865-1921)

GUTES TUN ZU WEIHNACHTEN
Gerade an Weihnachten sollte jeder eine schöne Zeit genießen und am Fest der Liebe teilhaben.
Oft gehen die wichtigen Dinge im Vorweihnachtsstress unter. Gerade deshalb finde ich es wichtig, sich auf den wirklichen Wert zu besinnen und etwas Gutes zu tun.

Die Stadt Stuttgart hat auch in diesem Jahr wieder, allerdings coronabedingt nur online, einen „Weihnachtsbaum der Kinderwünsche“ organisiert, um sehr kranken oder sozial benachteiligten Kindern einen Herzenswunsch zu erfüllen. Wer mehr dazu wissen und vielleicht auch spenden möchte: https://kinderwuensche.stuttgart.de

SCHOKOLADEN-BANANEN-MUFFINS
Backofen vorheizen auf 200° Ober- Unterhitze

125 g Butter oder Magarine, 125 g Zucker, 1/2 Pck.Vanillezucker schaumig schlagen, 2 Eier unterrühren
. 2TL Backpulver mit 125 g Mehl mischen, 2 EL Kakao beifügen und auf die Ei-Masse sieben
. 2 reife Bananen mit Gabel zerdrücken und mit 2 EL Ahornsirup verrühren. Unter den restlichen Teig mischen. In Papierförmchen füllen
, 25 min backen. 
5-10 min auskühlen lassen.

Ich liebe dieses Rezept und kann nicht genug davon bekommen und ich hoffe euch gefällt es genauso! Einen schönen ersten Dezember und viel Spaß bei unserem Adventskalender!

Buchempfehlung

“No und ich“ ist ein Taschenbuchroman der französischen Autorin Delphine de Vigan.
Er handelt von zwei Mädchen, No und Lou. Sie gleichen sich beide nicht einmal ansatzweise und doch kommt es zu einer festen Freundschaft zwischen den beiden.
Während Lou 13 Jahre alt ist und hochbegabt ist, ist No 18 und wohnt auf der Straße. Durch eine Präsentation in ihrer Schulklasse, die Lou über das Leben einer Obdachlosen jungen Frau halten soll, trifft sie zufälligerweise auf No. Nach einer Weile lässt sich No auf Gespräche ein und nach und nach entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen.
Doch es ist keine Freundschaft, die man vielleicht als „normal“empfindet, denn beide haben ganz unterschiedliche Probleme mit sich selbst und ihrem Umfeld.
Lou möchte No bei sich aufnehmen. Nachdem sie ihre Eltern davon überzeugen kann, dass No keine Umstände machen würde, darf No bei ihnen wohnen. Durch No fühlt Lou sich wohler und nicht mehr so allein, doch nachdem No einen Rückfall ihres Alkoholproblems hat, läuft vieles schief, bis Lous Eltern sie wieder rauswerfen. Und nun müssen neue Probleme bewältigt und beseitigt werden und vieles kommt auf die zwei Mädchen zu.

„Bevor ich No kennenlernte, dachte ich, Gewalt, das seien Schreie, Schläge, Krieg und Blut, jetzt weiß ich, dass Gewalt auch im Schweigen sein kann, dass sie manchmal nicht mit bloßem Auge zu erkennen ist. Gewalt ist diese Zeit, die die Wunden verdeckt, die unerbittliche Abfolge der Tage, die Unmöglichkeit einer Rückkehr in die Vergangenheit. Gewalt ist das, was wir nicht begreifen, sie schweigt, sie zeigt sich nicht. Gewalt ist, was sich nicht erklären lässt, was für immer undurchsichtig bleibt.“

“No und ich” ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch, denn es schärft den Blick dafür, dass die Welt nicht nur „schön und bunt“ ist, und rüttelt auf. Empfehlenswert!

Monoke M.

Black Lives Matter

Wahrscheinlich haben die meisten von euch in letzter Zeit etwas von der großen Anti-Rassismus Bewegung gehört, die momentan vor allem in den USA in Form von riesigen Protesten, aber auch in vielen anderen Teilen der Welt unter dem Namen „Black Lives Matter“ von sich Hören macht.
Aber was genau ist das Ziel dieser Bewegung, wodurch wurde sie ausgelöst, wer führt sie an und wie soll dieses Ziel erreicht werden? 

Am 25. Mai diesen Jahres wurde der dunkelhäutige Amerikaner George Perry Floyd in den Straßen von Minneapolis durch Polizeigewalt ermordet. Er hatte angeblich mit einem gefälschten 20$ Schein bezahlt, woraufhin die Polizei gerufen wurde und ihn zu Boden drängte. Dort lag er dann, mit dem Knie des Polizisten Derek Chauvin auf dem Hals, sagte über 20 mal, er könne nicht atmen, nach sechs Minuten war er nicht mehr ansprechbar und schließlich nach 8 Minuten und 46 Sekunden der Atemnot vollkommen bewusstlos und ohne Puls. Nachdem endlich der Krankenwagen gerufen wurde, wurde Floyd – eine Stunde nach dem Vorfall – im Krankenhaus für tot erklärt. Da umherstehende Passanten einen großen Teil des Vorfalls filmten und ins Internet stellten, war es möglich, der ganzen Welt so die ‚Minderwertigkeit‘ dunkelhäutiger Menschen in den USA vor Augen zu führen.

Dieser Fall wird vielen von uns sicherlich komplett befremdlich und ungewohnt erscheinen, schon allein, weil es Gewalt und öffentlichen Rassismus in diesem Ausmaß hier in Deutschland wohl nicht gibt. Doch ob man es glaubt oder nicht, dieser Fall war in den USA längst nicht der erste.
Fakt ist, dass der Anteil der Dunkelhäutigen an der Bevölkerung der USA 2015 12% betrug, jedoch 26% der durch Polizei im Einsatz getöteten Menschen eine dunkle Hautfarbe hatten. Welche dieser Fälle auf Rassismus zurückzuführen sind, ist unklar, doch die Zahlen und Schlagzeilen sprechen in diesem Fall schon für sich. 

Zwar ist Floyd nur einer unter vielen – BreonnaTaylor, Ahmaud Arbery, Eric Garner, Tony McDade, Dion Johnson, Michael Brown, Tamir Rice, Walter Scott, Alton Sterling, Philando Castile, StephonClarke, um hier nur ein paar der bekanntesten Todesfälle Dunkelhäutiger durch Polizeigewalt zu nennen (die Liste könnte noch beliebig weitergeführt werden) -,  doch trotzdem war sein Fall, unter anderem auch durch die enorme Aufmerksamkeit, die er in den sozialen Medien erlangte, der, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die Menschen in den USA haben nun endlich genug.

„I can´t breathe“; „Say their names“, „Black LivesMatter“, „No justice, no peace“. Tagelang hörte man in den US-amerikanischen Städten wie Washington D.C., Los Angeles, Houston und in Staaten wie Illinois und New York diese Rufe durch die Straßen schallen.
Das Ziel sind vor allem friedliche Proteste – auch wenn sie leider öfters ausarten – gegen die Unterdrückung Dunkelhäutiger, aber auch Latinos und vieler anderer Menschen, die täglich unter den Einstellungen der Gesellschaft und der Gewalt der Polizei leiden müssen. Die Bewegung hat keinen wirklichen Anführer, jeder geht aus seinem eigenen Willen heraus protestieren, Dunkelhäutige sowie Weiße, um ein besseres, gerechteres Amerika zu schaffen. In einigen Staaten verwendet die Polizei Tränengas und Gewalt, um die Proteste stillzulegen. Doch die Menschen lassen sich nichts mehr gefallen. 

Die Bewegung „Black Lives Matter“ schwappte auch schnell nach Europa und in andere Teile der Welt über. Auch in Deutschland gingen mehrere tausend Menschen auf die Straßen und protestierten.
Sogar hier in Stuttgart fanden mehrere Proteste statt, denn niemand kann sich hier etwas vormachen: Rassismus existiert auch bei uns, wenn auch vielleicht nicht in dieser extremen und offensichtlichen Form. Wer zu dieser Zeit auf allen möglichen Social Media Plattformen unterwegs war, hat sicher auch schon das Hashtag #BlackLivesMatter gesehen, welches für mehrere Wochen ganz oben in den Trends war. Jeder Influencer und Prominente hat etwas dazu gepostet, ob er es ernst meinte oder nicht.

– Fortsetzung folgt –

von Elisa S.

Meine Reise durch Japan


Tag 2: Tokio
Am nächsten Morgen, es ist der 23. Februar 2020, geht es um 8:30 Uhr aus dem Hotel. Mit der Bahn fahren wir bis Nishi-Shinjuku, wo einer der vielen Wolkenkratzer steht, der Mode Gakuen Cocoon Tower. Es zieht sich spindelförmig in die Höhe von 204 Metern und dient als Ort für Berufsfachschulen. Insgesamt etwa 10.000 Schüler werden dort ausgebildet.
Einige Straßen weiter befindet sich das Rathaus mit einer Höhe von 243 Metern und 48 Stockwerken. Hier liegt die komplette Stadtverwaltung Tokios. Oberhalb des 33. Stockwerkes gabelt es sich in zwei Teile und erinnert dadurch an eine gotische Kathedrale. Von dort oben haben wir einen wunderbaren Blick und ich sehe sogar den Berg Fuji.

Noch ein wunderbarer Park, durch den wir an diesem Tag gehen, ist der Ueno Onshi Park. Und ob man es glaubt oder nicht, es blühen schon die ersten Kirschblüten und das zu dieser Jahreszeit. Vor allem der Ueno Park mit einer ewig langen, nicht enden wollenden Allee aus Kirschblüten ist der Place to be zur Kirschblütenzeit. Familie und Freundesgruppen treffen sich dann dort und picknicken.
Der Toshogu Schrein, bei welchem eine spürbar heilige und friedlich Atmosphäre herrscht, wurde 1627 zu Ehren des Tokugawa Ijeasu erbaut. Der Wind, der durch die Blätter in den Bäumen weht, ist zu hören. Ein wirklicher Ort der Ruhe und des Seins, magisch.
Wer schon einmal im Ueno Park gewesen ist, weiß, wie viel Zeit man dort verbringen kann. Ein Tag allein reicht kaum, um durch den ganzen Park zu gehen … und das Tokyo National Museum, in dem man auch unbedingt mal gewesen sein muss, hat wesentlich mehr zu bieten als an einem Tag machbar zu besichtigen ist. Der Park besitzt sogar einen Zoo … er hat also wirklich viel zu bieten, ob mit/voller Attraktionen für Jung oder Alt.

Und dann gibt es da in Tokio noch ein Viertel, das voller bunter und verrückter Menschen ist. Die Takeshita Street, eine 400 Meter lange Straße, führt genau hindurch, in ihr gibt es wirklich alles, was ein Kinderherz begehrt. Ein richtiges Paradies also, was aber genauso gerne von der Jugend in Japan besucht wird. Alles glitzert, funkelt und leuchtet. Von Mode bis Essen findet man hier wirklich alles. Sehr beeindruckend und etwas, das mir noch jetzt bildlich in Gedanken erscheint, wenn ich an Japan zurückdenke.

Wieder am Bahnhof, nicht weit von unserem Hotel, erkunden wir diesen. Denn die japanischen Bahnhöfe haben etwas, das uns nicht einmal im Traum einfallen würde: Unter dem Bahnhof gibt es eine Stadt! Die besteht aus etlichen Geschäften und vielen hunderten Gängen, in denen man sich nur zu leicht verlaufen kann, wie wir schnell bemerken. Das Ganze lässt sich sehr gut mit einem Ameisenhaufen vergleichen, wie meine Schwester, mein Opa und ich finden.

– Fortsetzung folgt –

Giulietta K.

Homophobie gibt es nur bei uns

In den letzten Jahren wurde bei über 1000 Spezies nicht heterosexuelles Verhalten festgestellt. Bei vielen Tierarten gehört das zur Normalität, wurde bis vor kurzem aber als gestörtes Verhalten oder „Machtkämpfe“ abgetan. Dabei gibt es sogar Tiere, bei denen dieses Verhalten zum Überleben beiträgt. 

Am bekanntesten sind wohl die Pinguine: Hier wurden wohl schon am häufigsten gleichgeschlechtliche Partner entdeckt. Kehrt nach der Futtersuche ein Partner nicht wieder zurück, was bei Pinguinen leider sehr häufig vorkommt, ist das in den meisten Fällen das Todesurteil für das Ei oder das frisch geschlüpfte Küken, da ein Elternteil nicht alleine in der Lage ist, Nahrung zu beschaffen und das Küken warm zu halten.

In solchen Situation wurde schon häufig beobachtet, dass sich zwei gleichgeschlechtliche Partner zusammentun, um gemeinsam das Kleine groß zu ziehen. Dabei ließ sich kein außergewöhnliches Verhalten feststellen, beide Teile kümmerten sich liebevoll umeinander und um das Küken und blieben auch, nachdem das Küken flügge wurde, zusammen.

Schon häufiger wurde auch in Zoos entdeckt, dass gleichgeschlechtliche Pinguin-Pärchen ein Nest bauen und vergebens darauf warten, ein Ei zu legen. In manchen Fällen schafften es die Pfleger, den Pinguinen ein verwaistes  Ei ins Nest zu legen, diese wurden dann von dem Pinguin-Pärchen ausgebrütet und die Küken großgezogen.  

Wir sind also nicht die einzigen, bei denen es noch eine andere Ausrichtung als die Heterosexualität gibt, wir sind aber die einzigen, bei denen das – selbst heute noch bei vielen – als etwas Unnatürliches gilt. Wie kann das sein, dass selbst heute noch vielen Paaren die Adoption von Kindern erschwert wird? Es gibt so viele Kinder, die ein liebevolles Zuhause suchen und brauchen. Warum es ihnen also nicht geben?

Corona – alles nur negativ?

Corona hier, Covid-19 da. Langsam können wir es alle nicht mehr hören.

Wenn ich zurück an den Hochsommer und an die Ferien denke, schwelge ich in Erinnerungen an die schönen Momente, in denen man diese Krise einfach mal vergessen konnte. Doch die Situation spitzt sich wieder zu und viele Menschen geraten erneut in die Verzweiflung um ihre Existenz und kämpfen mit den weiteren sozialen Einschränkungen – gerade jetzt, wo der graue November vor der Haustür steht. Für viele – egal welcher Altersklasse – war und ist es ein schwieriges Jahr. 

Für manch einen ist es vielleicht die Hochzeit oder eine Operation, die anders als geplant verläuft oder gar verschoben werden muss. Auch ich muss mein Päckchen tragen und das geplante Auslandsjahr in Neuseeland verschieben. Auf ein dreiviertel Jahr Sommer, Sonne und neue Erfahrungen muss ich nun vorerst verzichten. Zwar ist die Insel verhältnismäßig wenig von Covid-19 betroffen, dennoch bleibt die internationale Einreise bis auf weiteres untersagt, dies gilt auch für Auslandsstudenten und Work and Traveller. Ausnahmen bestehen nur für neuseeländische Staatsangehörige. 

Trotz allen Absagen, Verschiebungen und Hiobsbotschaften ist es wichtig, sich den Kopf mal frei zu machen, zum Jahresende in sich zu gehen und zu überlegen: „Was kann ich Positives aus diesem Pandemie-Jahr mitnehmen?“. Vielleicht ist es die Entdeckung eines neuen Hobbys, das Erlernen des Umgangs mit der Einsamkeit, der Geduld oder der Selbstständigkeit. 

Auch ich selbst habe mich anlässlich meiner Situation gefragt, was die positiven Seiten sind, die ich aus der Krise ziehe und mich zudem in meinem Umkreis herum gehört. 
Viele haben dann zum Beispiel als positiv empfunden, mehr Zeit mit der Familie zu haben, am Wochenende einen Sonntagsspaziergang zu machen und sich an der Bewegung in der Natur zu erfreuen. Andere finden, dass der erste Lockdown einen guten Beitrag zu neuen Arbeitsmodellen und dem Homeoffice geleistet hat. Die Antwort meiner schwäbischen Oma war: „Also wenigschtens habe mir Geld g´schbart“.

Für mich persönlich war auf jeden Fall ein positiver Aspekt, dass ich Freiheiten wie überall hinreisen oder meine sozialen Kontakte pflegen zu können mehr zu schätzen gelernt habe. Außerdem bekam ich ein Gefühl dafür, wie wichtig es ist, Verantwortung für seine Mitmenschen zu übernehmen und sie zu schützen, indem ich z.B eine Maske trage. 
Insgesamt hatte ich auch das Gefühl, es würde eine kleine Verbesserung des Zusammenhalts der Menschen geben. Hier wäre z.B. das Einkaufen für ältere Nachbarn anzuführen.

Wenn man sich zudem die klimatische Situation anschaut, glaube ich, dass sich die Denkweise vieler Menschen diesbezüglich geändert hat. Es wird mehr Fahrrad und weniger Auto gefahren, der Flugverkehr für Urlauber wurde beinahe eingestellt und das eigene Land oder das sogenannte „Balkonien“ wurden neu als ein schönes Urlaubsziel entdeckt. 

Was es auch immer ist, schreibt es auf und erfreut euch an den positiven Dingen dieses Jahres!

Mila Theresa

Beauty evening mit einer Freundin

Ihr habt beschlossen, heute einen chilligen Abend zu veranstalten? Hier ein paar Ideen, die euren Abend einzigartig machen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!

HEUTE MAL KEINE ALLTAGSMASKE
Tragt euch eine selbst gemachte Gesichtsmaske auf.
Das braucht ihr für eine Zitronengesichtsmaske:

  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • 2 Esslöffel Quark
  • wenn ihr wollt, noch 2 Gurkenscheiben

Jetzt müsst ihr nur noch beides vermischen, dünn auftragen und 15 Minuten einwirken lassen.
Währenddessen könnt ihr ein paar Fotos schießen oder einen der anderen Tipps ausprobieren.
Nach den 15 Minuten einfach mit lauwarmem Wasser abspülen.

KREATIVE NÄGEL
Lasst eurer Kreativität freien Lauf und sucht euch die verrücktesten Nagellackfarbkombinationen zusammen. Kreiert etwas Außergewöhnliches, vielleicht ja mit Glitzer oder Sternchen. Mit einem Zahnstocher kann man auch prima Pünktchen draufmalen. Das wird toll aussehen.

ICH SCHMINK DICH UND DU SCHMINKST MICH
Ihr braucht:
Einen Schal (um die Augen zu bedecken)

  • Lippenstift
  • Lidschatten
  • Wimperntusche
  • Concealer
  • … eben alles, was ihr für euer perfektes Make-up braucht

Der Schminkende (!) verbindet sich die Augen. Setzt euch gegenüber z.B. auf zwei Stühlen und stellt das Make-up in greifbare Nähe und fangt an, euer Gegenüber zu schminken. Der Geschminkte darf hier assistieren, dabei aber nicht in den Spiegel schauen. Hört sich vielleicht einfach an, ist es aber nicht, dafür aber umso lustiger.

DANCE PARTY
Hat da jemand Party gesagt? Jetzt fehlt nur noch das passende Outfit. Geschminkt seid ihr ja schon. Also auf zum Kleiderschrank. Wie wäre es mit etwas Ausgefallenem? Seid mal mutig und würfelt Kleiderstücke zusammen, die ihr sonst nie kombinieren würdet.
Jetzt noch ganz laut Musik aufdrehen und … tanzen.

Gerne könnt ihr, mit der Erlaubnis eurer Eltern, unserem Instagram Account Bilder von eurem tollen Abend und euren Klamotten schicken. Oder @ebbesnews auf Instagram einfach markieren. Wir freuen uns auf eure Bilder!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei,
Amelina

Katzen mit Arbeitsvertrag

1984 endete in England durch den Tod  von Blackie, der letzten sogenannten Postkatze eine Tradition. Seinen Ursprung hat diese im Jahr 1868, zu dieser Zeit hatte die Post große Schwierigkeiten damit die Briefe in tadellosem Zustand bei ihren Empfängern abzugeben. Immer wieder fand man Biss-Spuren von den zahlreichen Mäusen, die sich in den Postämtern eingenistet hatten. 

1868 startete also der erste Versuch, dieser Plage mithilfe der ersten offiziellen Postkatzen entgegenzuwirken. Zur Probe wurden drei Katzen eingestellt mit einem Arbeitsvertrag von einem Schilling pro Woche, 6 Monate Probezeit und mit bevorzugt weiblichen Tieren.

Die Tiere leisteten so gute Arbeit, dass sich das Konzept auf die meisten der britischen Postämter ausweitete. Die Tiere waren sehr beliebt und manche erlangten sogar so große Bekanntheit, dass nach ihrem Tod mehrere Nachrufe in bekannten Zeitungen erstellt wurden. So zum Beispiel der 10 kg schwere Kater “Tibs the Great“ (siehe Foto), der nach 14 Jahren Dienstzeit verstarb.

Pauline P.

Juhu – es geht wieder los!

Liebe LeserInnen,

nach einer Sommerferien-/Corona-Pause sind wir wieder zurück. Diese Pause haben wir gebraucht, um neuen Input und spannende Themen sammeln zu können und nun endlich wieder durchzustarten. 

Ab morgen werden euch nun wieder wöchentlich spannende und gedankenanregende Artikel erwarten und wir hoffen, dass sie Euch gefallen und ihr Spaß am Lesen habt!

Meine Reise durch Japan: die Ankunft

Tag 1: Tokio
Ja, wo fange ich da nur an. Die mehr als 120 Millionen Einwohner Japans leben grob gesagt auf den vier größten Inseln Japans: Kyushu, Shikoku, Hokkaido und der Hauptinsel Honshu. Und auf dieser Hauptinsel befindet sich Tokio, die Hauptstadt Japans. In dieser riesigen Stadt arbeiten und leben mehr als 30 Millionen Japaner. Grund dafür ist vor allem, dass nur etwa 20% des japanischen Festlandes bewohnbar sind bzw. sich zur Besiedlung eignen. Deshalb findet das Leben und Arbeiten vor allem an den Küsten Japans statt.
Doch der Platz wird natürlich immer enger und so kommt es auch, dass man in Tokio in die Höhe baut und künstliche Inseln erschafft. Klar, in ganz Japan wird das Platzproblem gleich gelöst, doch vor allem in Tokio wird es oft und beständig umgesetzt. So wächst die Insel immer und immer mehr, doch bleibt stets eine, denn die Japaner bauen ins Meer.

Die Kultur, die es heute in Japan gibt, konnte sich nur entfalten, weil es in der Geschichte viele Konflikte und lange Perioden der Isolation gab. Die Insel löste sich nach dem Ende der zweiten Eiszeit. Aus dieser Zeit stammt die Jomon-Kultur, die bis ins 3 Jahrhundert vor Beginn unserer Zeitrechnung ab Christi Geburt bestand.
Noch heute werden zum Beispiel Steinskulpturen oder auch Töpfereien entdeckt, die von damals stammen. Wie stark Japan von heute und das Jomon von damals miteinander etwas zu tun haben, ist unklar, es gibt verschiedene Meinungen und Thesen dazu.

Es ist 10:10 Uhr Ortszeit, der 22. Februar 2020, als ich Japan von oben das allererste Mal sehe. Diese wahnsinnigen Berge am Horizont und davor riesige Gebäude, Wolkenkratzer und der pazifische Ozean mit Schiffen.
Japan, das ist es also. Wie gespannt ich war und wie aufgeregt endlich angekommen zu sein, daran erinnere ich mich jetzt noch sehr gut. Ja schon am Flughafen geht das Abenteuer los, denn es werden Fotos von uns aufgenommen, Daten eingelesen und Fingerabdrücke gemacht.
Nach der Ankunft in unserem ersten Hotel der Reise (Nishitetsu), das in Tokyo Centre liegt, machen mein Opa, meine Schwester und ich uns direkt auf den Weg. Wir begeben uns zu Fuß in Richtung Kaiserpalast, gehen durch die kaiserlichen Gärten entlang der Marunouchi-Seite des Hauptbahnhofes. Ein Spaziergang durch den schönen Park zeigt mir die Naturseite Japans. Erstaunlich, wie schön grün es sogar im Zentrum Tokios sein kann. Sowieso bemerke ich mit Freude die Reise über, wie viele Parks und schöne, naturgepflegte Orte die Japaner sich mitten in den Städten einrichten.

Nicht weit von den kaiserlichen Gärten liegt das Tokyo International Forum (jap. Tōkyō Kokusai Fōramu). Ein großes Gebäude, dessen Decke aus Glas ist und über steile Rundungen im Stahlfachwerkstil verfügt. Eine der Hallen des Forums bietet Platz für 5000 Leute, ansonsten gibt es noch Geschäfte, Restaurants und vieles mehr – ein Mehrzweckgebäude.

Ich habe keine Zeit müde zu sein, es gibt so viel zu sehen, doch der Jetlag macht mir wirklich zu schaffen. Die Zeitverschiebung von +8 Std. macht sich bemerkbarer als erhofft.
– Fortsetzung folgt –

Giulietta K.