Homophobie gibt es nur bei uns

In den letzten Jahren wurde bei über 1000 Spezies nicht heterosexuelles Verhalten festgestellt. Bei vielen Tierarten gehört das zur Normalität, wurde bis vor kurzem aber als gestörtes Verhalten oder „Machtkämpfe“ abgetan. Dabei gibt es sogar Tiere, bei denen dieses Verhalten zum Überleben beiträgt. 

Am bekanntesten sind wohl die Pinguine: Hier wurden wohl schon am häufigsten gleichgeschlechtliche Partner entdeckt. Kehrt nach der Futtersuche ein Partner nicht wieder zurück, was bei Pinguinen leider sehr häufig vorkommt, ist das in den meisten Fällen das Todesurteil für das Ei oder das frisch geschlüpfte Küken, da ein Elternteil nicht alleine in der Lage ist, Nahrung zu beschaffen und das Küken warm zu halten.

In solchen Situation wurde schon häufig beobachtet, dass sich zwei gleichgeschlechtliche Partner zusammentun, um gemeinsam das Kleine groß zu ziehen. Dabei ließ sich kein außergewöhnliches Verhalten feststellen, beide Teile kümmerten sich liebevoll umeinander und um das Küken und blieben auch, nachdem das Küken flügge wurde, zusammen.

Schon häufiger wurde auch in Zoos entdeckt, dass gleichgeschlechtliche Pinguin-Pärchen ein Nest bauen und vergebens darauf warten, ein Ei zu legen. In manchen Fällen schafften es die Pfleger, den Pinguinen ein verwaistes  Ei ins Nest zu legen, diese wurden dann von dem Pinguin-Pärchen ausgebrütet und die Küken großgezogen.  

Wir sind also nicht die einzigen, bei denen es noch eine andere Ausrichtung als die Heterosexualität gibt, wir sind aber die einzigen, bei denen das – selbst heute noch bei vielen – als etwas Unnatürliches gilt. Wie kann das sein, dass selbst heute noch vielen Paaren die Adoption von Kindern erschwert wird? Es gibt so viele Kinder, die ein liebevolles Zuhause suchen und brauchen. Warum es ihnen also nicht geben?

Katzen mit Arbeitsvertrag

1984 endete in England durch den Tod  von Blackie, der letzten sogenannten Postkatze eine Tradition. Seinen Ursprung hat diese im Jahr 1868, zu dieser Zeit hatte die Post große Schwierigkeiten damit die Briefe in tadellosem Zustand bei ihren Empfängern abzugeben. Immer wieder fand man Biss-Spuren von den zahlreichen Mäusen, die sich in den Postämtern eingenistet hatten. 

1868 startete also der erste Versuch, dieser Plage mithilfe der ersten offiziellen Postkatzen entgegenzuwirken. Zur Probe wurden drei Katzen eingestellt mit einem Arbeitsvertrag von einem Schilling pro Woche, 6 Monate Probezeit und mit bevorzugt weiblichen Tieren.

Die Tiere leisteten so gute Arbeit, dass sich das Konzept auf die meisten der britischen Postämter ausweitete. Die Tiere waren sehr beliebt und manche erlangten sogar so große Bekanntheit, dass nach ihrem Tod mehrere Nachrufe in bekannten Zeitungen erstellt wurden. So zum Beispiel der 10 kg schwere Kater “Tibs the Great“ (siehe Foto), der nach 14 Jahren Dienstzeit verstarb.

Pauline P.

Viel Geld für ein kurzes Vergnügen

Olympische Dörfer und Stadien am Zerfallen.

Die Beträge, die Länder ausgeben, um Austragungsort der Olympiade sein zu können, sind enorm und übertreffen sich von Mal zu Mal. Es entstehen riesige Stadien, Schwimmhallen und mehrere Hochhäuser, um die Sportler unterzubringen. Doch was passiert mit diesen Gebäuden nach den Wettkämpfen?

Jedes Land hatte vor dem Bau groß angekündigte Pläne, was aus dem Olympia-Gelände nach dem Event alles gemacht werden solle. So sollten z.B. im Fall von Rio de Janeiro (2016) auf dem Gelände Schulen und Leistungssportzentren entstehen. Doch genauso wie die Pläne anderer Austragungsorte verliefen auch die Pläne von Rio im Sand. Das Schwimmbad verfault langsam und vor den Stadien stapelt sich der Sperrmüll.

Dem Olympia-Dorf, das zu in Rio dringend notwendigen Wohnungen umfunktioniert werden sollte, wurden Strom und Wasser abgedreht und erst Monate später wieder angestellt. In dieser Zeit wurden die Wohnungen geplündert und Fenster eingeschlagen, so dass die Häuser zu großen Teilen unbewohnbar sind, in Sotschi (2014) ist das Dorf sogar völlig unbewohnt.

Es gibt kein Land, das sein Konzept durchgesetzt hat, meistens aus finanziellen Gründen. Aber warum schaffen es Länder, Milliardenbeträge für den Erbau aufzubringen, sich aber keine finanziellen Rücklagen für die Zeit danach anzulegen. Gerade in der heutigen Zeit, wo viel auf Nachhaltigkeit und Effizienz geachtet wird, sollte es strengere Richtlinien für Austragungsländer geben! 

von Pauline P.

Geisterflugzeuge

Warum heben Flugzeuge leer ab??

Bei vielen Airlines werde Flüge aufgrund der zurzeit wegbleibenden Passagiere gestrichen und die Flugzeuge werden auf dem Boden gelassen.

Doch kommt es auch immer wieder zu Leerflügen. Was für einen Vorteil hat das für die Airlines? Sie verdienen immerhin kein Geld mit einem leeren Flugzeug!

Jeder Flughafen hat einen Zeitplan, wann welches Flugzeug abheben darf. Jede Airline hofft natürlich darauf, die besten Abflugzeiten zugeteilt zu bekommen. Wenn also eine Fluggesellschaft einen oder mehrmals den gleichen Flug streicht, wird der Fluggesellschaft dieser Platz im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich nicht mehr zugeteilt.

Es geht also einfach nur darum, sich die besten Plätze zu sichern.

Die Eu-Kommission kündigte aber bereits eine Außerkraftsetzung der sogenannten 80/20-Regel an, um bei den derzeitigen Ereignissen eine zu hohe Belastung für die Umwelt zu vermeiden. Derzeitig jedoch fliegen die Geisterflugzeuge immer noch über uns hinweg.

von Pauline P.

Warum ein Blog und keine herkömmliche Schülerzeitung

Am Anfang des Schuljahres 2019/20 fanden an unserer Schule Projekttage statt, ein perfekter Zeitpunkt, um die seit langem zum Stillstand gekommene Schülerzeitung wieder zum Leben zu erwecken. 

Aber warum gab es überhaupt so lange keine Schülerzeitung mehr? Diese Frage haben wir uns vor den Projekttagen gestellt, danach nicht mehr. Wir hatten nur zweieinhalb Tage Zeit, die Artikel vorzubereiten, Teilnehmer der anderen Workshops zu befragen, die Artikel zu schreiben, korrigieren zu lassen, das Layout fertig zu stellen und die Zeitung zu drucken. Diese Erfahrung zeigte uns das Problem der analogen Zeitung: 1. Man braucht genug Artikel, um überhaupt drucken zu können, 2. Wenn dieser Prozess, Layout und Druck zu lange dauern, ist die Zeitung zum Drucktag schon veraltet. Jetzt verstanden wir auch, warum unsere Vorgänger zweimal aufgegeben hatten.

Nun, wir haben es im Hauruckverfahren rechtzeitig geschafft: Bei der Schlussveranstaltung kam die Blitzzeitung heraus! Wir wollten nach den Projekttagen auf jeden Fall weiter machen, jedoch ohne die Gefahr, dass alles wieder im Sand verläuft. So kam irgendwann die Idee mit dem Blog zustande. Dadurch eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. 

Ob es Nachteile gibt, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, die Vorteile jedoch liegen erst einmal auf der Hand: wir sind freier darin, wann wir etwas veröffentlichen; jeder Artikel erscheint aktuell, sobald er geschrieben ist –  und wir können hoffentlich durch die Kommentare mehr Interaktion mit den LeserInnen aufbauen.

Wir wollen diesen Blog nutzen, um ein-, bis dreimal wöchentlich über Themen zu schreiben, die uns interessieren. Deshalb wird es hier neben den üblichen Artikeln auch Reisetagebücher, Buch- und Filmkritiken u.v.m. geben.

Wir hoffen, dass euch das Lesen genau so viel Spaß macht wie uns die Arbeit an diesem Projekt.

Pauline P.

Drei, Zwei, Einsssssssssssss…….

Liebe LeserInnen,

wir sind das ebbesNews-Team, eine kleine Gruppe von SchülerInnen aus den Klassen 9 bis 12. Wir laden auf diesem Blog Inhalte hoch von Kunst und Kultur über aktuelle Themen bis hin zu Lifestyle-Ideen, Film- und Freizeit-Tipps.

Der Blog startet am 09.03.2020.