Homophobie gibt es nur bei uns

In den letzten Jahren wurde bei über 1000 Spezies nicht heterosexuelles Verhalten festgestellt. Bei vielen Tierarten gehört das zur Normalität, wurde bis vor kurzem aber als gestörtes Verhalten oder „Machtkämpfe“ abgetan. Dabei gibt es sogar Tiere, bei denen dieses Verhalten zum Überleben beiträgt. 

Am bekanntesten sind wohl die Pinguine: Hier wurden wohl schon am häufigsten gleichgeschlechtliche Partner entdeckt. Kehrt nach der Futtersuche ein Partner nicht wieder zurück, was bei Pinguinen leider sehr häufig vorkommt, ist das in den meisten Fällen das Todesurteil für das Ei oder das frisch geschlüpfte Küken, da ein Elternteil nicht alleine in der Lage ist, Nahrung zu beschaffen und das Küken warm zu halten.

In solchen Situation wurde schon häufig beobachtet, dass sich zwei gleichgeschlechtliche Partner zusammentun, um gemeinsam das Kleine groß zu ziehen. Dabei ließ sich kein außergewöhnliches Verhalten feststellen, beide Teile kümmerten sich liebevoll umeinander und um das Küken und blieben auch, nachdem das Küken flügge wurde, zusammen.

Schon häufiger wurde auch in Zoos entdeckt, dass gleichgeschlechtliche Pinguin-Pärchen ein Nest bauen und vergebens darauf warten, ein Ei zu legen. In manchen Fällen schafften es die Pfleger, den Pinguinen ein verwaistes  Ei ins Nest zu legen, diese wurden dann von dem Pinguin-Pärchen ausgebrütet und die Küken großgezogen.  

Wir sind also nicht die einzigen, bei denen es noch eine andere Ausrichtung als die Heterosexualität gibt, wir sind aber die einzigen, bei denen das – selbst heute noch bei vielen – als etwas Unnatürliches gilt. Wie kann das sein, dass selbst heute noch vielen Paaren die Adoption von Kindern erschwert wird? Es gibt so viele Kinder, die ein liebevolles Zuhause suchen und brauchen. Warum es ihnen also nicht geben?

Corona – alles nur negativ?

Corona hier, Covid-19 da. Langsam können wir es alle nicht mehr hören.

Wenn ich zurück an den Hochsommer und an die Ferien denke, schwelge ich in Erinnerungen an die schönen Momente, in denen man diese Krise einfach mal vergessen konnte. Doch die Situation spitzt sich wieder zu und viele Menschen geraten erneut in die Verzweiflung um ihre Existenz und kämpfen mit den weiteren sozialen Einschränkungen – gerade jetzt, wo der graue November vor der Haustür steht. Für viele – egal welcher Altersklasse – war und ist es ein schwieriges Jahr. 

Für manch einen ist es vielleicht die Hochzeit oder eine Operation, die anders als geplant verläuft oder gar verschoben werden muss. Auch ich muss mein Päckchen tragen und das geplante Auslandsjahr in Neuseeland verschieben. Auf ein dreiviertel Jahr Sommer, Sonne und neue Erfahrungen muss ich nun vorerst verzichten. Zwar ist die Insel verhältnismäßig wenig von Covid-19 betroffen, dennoch bleibt die internationale Einreise bis auf weiteres untersagt, dies gilt auch für Auslandsstudenten und Work and Traveller. Ausnahmen bestehen nur für neuseeländische Staatsangehörige. 

Trotz allen Absagen, Verschiebungen und Hiobsbotschaften ist es wichtig, sich den Kopf mal frei zu machen, zum Jahresende in sich zu gehen und zu überlegen: „Was kann ich Positives aus diesem Pandemie-Jahr mitnehmen?“. Vielleicht ist es die Entdeckung eines neuen Hobbys, das Erlernen des Umgangs mit der Einsamkeit, der Geduld oder der Selbstständigkeit. 

Auch ich selbst habe mich anlässlich meiner Situation gefragt, was die positiven Seiten sind, die ich aus der Krise ziehe und mich zudem in meinem Umkreis herum gehört. 
Viele haben dann zum Beispiel als positiv empfunden, mehr Zeit mit der Familie zu haben, am Wochenende einen Sonntagsspaziergang zu machen und sich an der Bewegung in der Natur zu erfreuen. Andere finden, dass der erste Lockdown einen guten Beitrag zu neuen Arbeitsmodellen und dem Homeoffice geleistet hat. Die Antwort meiner schwäbischen Oma war: „Also wenigschtens habe mir Geld g´schbart“.

Für mich persönlich war auf jeden Fall ein positiver Aspekt, dass ich Freiheiten wie überall hinreisen oder meine sozialen Kontakte pflegen zu können mehr zu schätzen gelernt habe. Außerdem bekam ich ein Gefühl dafür, wie wichtig es ist, Verantwortung für seine Mitmenschen zu übernehmen und sie zu schützen, indem ich z.B eine Maske trage. 
Insgesamt hatte ich auch das Gefühl, es würde eine kleine Verbesserung des Zusammenhalts der Menschen geben. Hier wäre z.B. das Einkaufen für ältere Nachbarn anzuführen.

Wenn man sich zudem die klimatische Situation anschaut, glaube ich, dass sich die Denkweise vieler Menschen diesbezüglich geändert hat. Es wird mehr Fahrrad und weniger Auto gefahren, der Flugverkehr für Urlauber wurde beinahe eingestellt und das eigene Land oder das sogenannte „Balkonien“ wurden neu als ein schönes Urlaubsziel entdeckt. 

Was es auch immer ist, schreibt es auf und erfreut euch an den positiven Dingen dieses Jahres!

Mila Theresa

Beauty evening mit einer Freundin

Ihr habt beschlossen, heute einen chilligen Abend zu veranstalten? Hier ein paar Ideen, die euren Abend einzigartig machen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!

HEUTE MAL KEINE ALLTAGSMASKE
Tragt euch eine selbst gemachte Gesichtsmaske auf.
Das braucht ihr für eine Zitronengesichtsmaske:

  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • 2 Esslöffel Quark
  • wenn ihr wollt, noch 2 Gurkenscheiben

Jetzt müsst ihr nur noch beides vermischen, dünn auftragen und 15 Minuten einwirken lassen.
Währenddessen könnt ihr ein paar Fotos schießen oder einen der anderen Tipps ausprobieren.
Nach den 15 Minuten einfach mit lauwarmem Wasser abspülen.

KREATIVE NÄGEL
Lasst eurer Kreativität freien Lauf und sucht euch die verrücktesten Nagellackfarbkombinationen zusammen. Kreiert etwas Außergewöhnliches, vielleicht ja mit Glitzer oder Sternchen. Mit einem Zahnstocher kann man auch prima Pünktchen draufmalen. Das wird toll aussehen.

ICH SCHMINK DICH UND DU SCHMINKST MICH
Ihr braucht:
Einen Schal (um die Augen zu bedecken)

  • Lippenstift
  • Lidschatten
  • Wimperntusche
  • Concealer
  • … eben alles, was ihr für euer perfektes Make-up braucht

Der Schminkende (!) verbindet sich die Augen. Setzt euch gegenüber z.B. auf zwei Stühlen und stellt das Make-up in greifbare Nähe und fangt an, euer Gegenüber zu schminken. Der Geschminkte darf hier assistieren, dabei aber nicht in den Spiegel schauen. Hört sich vielleicht einfach an, ist es aber nicht, dafür aber umso lustiger.

DANCE PARTY
Hat da jemand Party gesagt? Jetzt fehlt nur noch das passende Outfit. Geschminkt seid ihr ja schon. Also auf zum Kleiderschrank. Wie wäre es mit etwas Ausgefallenem? Seid mal mutig und würfelt Kleiderstücke zusammen, die ihr sonst nie kombinieren würdet.
Jetzt noch ganz laut Musik aufdrehen und … tanzen.

Gerne könnt ihr, mit der Erlaubnis eurer Eltern, unserem Instagram Account Bilder von eurem tollen Abend und euren Klamotten schicken. Oder @ebbesnews auf Instagram einfach markieren. Wir freuen uns auf eure Bilder!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei,
Amelina

Katzen mit Arbeitsvertrag

1984 endete in England durch den Tod  von Blackie, der letzten sogenannten Postkatze eine Tradition. Seinen Ursprung hat diese im Jahr 1868, zu dieser Zeit hatte die Post große Schwierigkeiten damit die Briefe in tadellosem Zustand bei ihren Empfängern abzugeben. Immer wieder fand man Biss-Spuren von den zahlreichen Mäusen, die sich in den Postämtern eingenistet hatten. 

1868 startete also der erste Versuch, dieser Plage mithilfe der ersten offiziellen Postkatzen entgegenzuwirken. Zur Probe wurden drei Katzen eingestellt mit einem Arbeitsvertrag von einem Schilling pro Woche, 6 Monate Probezeit und mit bevorzugt weiblichen Tieren.

Die Tiere leisteten so gute Arbeit, dass sich das Konzept auf die meisten der britischen Postämter ausweitete. Die Tiere waren sehr beliebt und manche erlangten sogar so große Bekanntheit, dass nach ihrem Tod mehrere Nachrufe in bekannten Zeitungen erstellt wurden. So zum Beispiel der 10 kg schwere Kater “Tibs the Great“ (siehe Foto), der nach 14 Jahren Dienstzeit verstarb.

Pauline P.

Juhu – es geht wieder los!

Liebe LeserInnen,

nach einer Sommerferien-/Corona-Pause sind wir wieder zurück. Diese Pause haben wir gebraucht, um neuen Input und spannende Themen sammeln zu können und nun endlich wieder durchzustarten. 

Ab morgen werden euch nun wieder wöchentlich spannende und gedankenanregende Artikel erwarten und wir hoffen, dass sie Euch gefallen und ihr Spaß am Lesen habt!

Meine Reise durch Japan: die Ankunft

Tag 1: Tokio
Ja, wo fange ich da nur an. Die mehr als 120 Millionen Einwohner Japans leben grob gesagt auf den vier größten Inseln Japans: Kyushu, Shikoku, Hokkaido und der Hauptinsel Honshu. Und auf dieser Hauptinsel befindet sich Tokio, die Hauptstadt Japans. In dieser riesigen Stadt arbeiten und leben mehr als 30 Millionen Japaner. Grund dafür ist vor allem, dass nur etwa 20% des japanischen Festlandes bewohnbar sind bzw. sich zur Besiedlung eignen. Deshalb findet das Leben und Arbeiten vor allem an den Küsten Japans statt.
Doch der Platz wird natürlich immer enger und so kommt es auch, dass man in Tokio in die Höhe baut und künstliche Inseln erschafft. Klar, in ganz Japan wird das Platzproblem gleich gelöst, doch vor allem in Tokio wird es oft und beständig umgesetzt. So wächst die Insel immer und immer mehr, doch bleibt stets eine, denn die Japaner bauen ins Meer.

Die Kultur, die es heute in Japan gibt, konnte sich nur entfalten, weil es in der Geschichte viele Konflikte und lange Perioden der Isolation gab. Die Insel löste sich nach dem Ende der zweiten Eiszeit. Aus dieser Zeit stammt die Jomon-Kultur, die bis ins 3 Jahrhundert vor Beginn unserer Zeitrechnung ab Christi Geburt bestand.
Noch heute werden zum Beispiel Steinskulpturen oder auch Töpfereien entdeckt, die von damals stammen. Wie stark Japan von heute und das Jomon von damals miteinander etwas zu tun haben, ist unklar, es gibt verschiedene Meinungen und Thesen dazu.

Es ist 10:10 Uhr Ortszeit, der 22. Februar 2020, als ich Japan von oben das allererste Mal sehe. Diese wahnsinnigen Berge am Horizont und davor riesige Gebäude, Wolkenkratzer und der pazifische Ozean mit Schiffen.
Japan, das ist es also. Wie gespannt ich war und wie aufgeregt endlich angekommen zu sein, daran erinnere ich mich jetzt noch sehr gut. Ja schon am Flughafen geht das Abenteuer los, denn es werden Fotos von uns aufgenommen, Daten eingelesen und Fingerabdrücke gemacht.
Nach der Ankunft in unserem ersten Hotel der Reise (Nishitetsu), das in Tokyo Centre liegt, machen mein Opa, meine Schwester und ich uns direkt auf den Weg. Wir begeben uns zu Fuß in Richtung Kaiserpalast, gehen durch die kaiserlichen Gärten entlang der Marunouchi-Seite des Hauptbahnhofes. Ein Spaziergang durch den schönen Park zeigt mir die Naturseite Japans. Erstaunlich, wie schön grün es sogar im Zentrum Tokios sein kann. Sowieso bemerke ich mit Freude die Reise über, wie viele Parks und schöne, naturgepflegte Orte die Japaner sich mitten in den Städten einrichten.

Nicht weit von den kaiserlichen Gärten liegt das Tokyo International Forum (jap. Tōkyō Kokusai Fōramu). Ein großes Gebäude, dessen Decke aus Glas ist und über steile Rundungen im Stahlfachwerkstil verfügt. Eine der Hallen des Forums bietet Platz für 5000 Leute, ansonsten gibt es noch Geschäfte, Restaurants und vieles mehr – ein Mehrzweckgebäude.

Ich habe keine Zeit müde zu sein, es gibt so viel zu sehen, doch der Jetlag macht mir wirklich zu schaffen. Die Zeitverschiebung von +8 Std. macht sich bemerkbarer als erhofft.
– Fortsetzung folgt –

Giulietta K.

70s Flower Power like a shower

“HaHaHaHa staying alive, staying alive, HaHaHaHa staying Aliiiiiiiiiiive” Bee Gees

Disco-Fieber, Tanzschuhe, Schlaghosen in grellen Farben.
Die 70er sind geprägt von der Entstehung des „Disco Beats“, der seinen Ursprung in New York fand mit Stars wie Donna Summer, die Bee Gees und Bonney M.

Die Menschen stürzten sich in die Welt der bunten Lichter und der sich drehenden Discokugel. Was ganz wichtig war: unbedingt einen „Hingucker“ erzielen! Das war das Ziel einer jeden Party, denn man muss sich das so vorstellen, dass jeder in der Disco eine gute Figur abgeben wollte. Der Hauptgrund in eine Disco zu gehen, war nicht zu trinken, sondern zu tanzen und das mal wild, mal in Formation. Line Dance war hoch angesagt und wer da herausstach, war der Star jeder Party.

Wir kennen aus den 70ern vor allem: Die Schlaghosen für Männer. Gerne in Weiß oder Orange, mit dazu passenden Leo-Print Hemden und Halstücher und Goldkettchen.
Bei den Damen: Pailletten-Kleider in Silber, Gold oder Rot, die größten Ohrringe, die man sich nur ans Ohr hängen kann und immer hohe Schuhe. Sehr populär waren auch Hosenanzüge aus Cord mit Schlagbein, dazu eine große Sonnenbrille und ein Haarband. Die ersten Jeans für Frauen kamen auf den Markt und diese wurden bis zum Bauchnabel gezogen (kennen wir irgendwo her :)).

Die schwedische Band ABBA legte mit ihrem Glitter Trend auch nochmal gründlich nach: Hohe Stiefel mit Block-Absatz  auch für die Männer und die Augen mussten ordentlich geschminkt sein. Outfits bei denen wir denken „ist für Fasching vielleicht ganz lustig“, haben diese Ikonen mit Stolz getragen und hinterließen damit einen richtigen Trend auf der ganzen Welt.

Die 70er waren voller Power, Disco Fever und machen gute Laune, was man daran merkt, dass man – immer wenn man einen 70s Song hört – sich direkt dabei erwischt, wie man entweder mitsingt oder es in den Beinen kribbelt, mitzumachen.

Zeitvertreib während Corona

Wochenlanges Zuhausesitzen. Geschlossene Geschäfte, Kinos und Clubs. Keine Schule, ins Homeoffice versetzt. Ja, die derzeitige Krise betrifft ausnahmslos alle. Verlockend, in den Ferien einfach nur drinnen vorm Fernseher zu hocken, doch das wird nicht nur nach spätestens einer Woche langweilig, sondern tut dem Körper auch ganz und gar nicht gut. Hier hilft es, sich hinter ein Projekt zu klemmen: Die neue Gartenbank aufbauen, die man eigentlich schon letzten Sommer zusammensetzen wollte, nur noch nicht dazu gekommen ist. Auch kann man eine neue Sprache oder eine neue Fähigkeit wie Jonglieren erlernen und seine Fitness mit Hilfe von Joggen, Yoga und kleinen Workouts aufbessern. Ich persönlich passe auch auf, dass ich nicht zu lange ausschlafe und spätestens um 8:30 Uhr aufstehe, um nicht meinen alten Rhythmus zu verlieren. Um motiviert in den Tag zu gehen und Abends das Gefühl zu haben, etwas erledigt zu haben, kann man sich auch einen Tagesplan erstellen:

  • 8:30 Uhr: aufstehen (frühstücken, fertig machen, etc.)
  • 9:30 Uhr: Schulsachen
  • 10:30 Uhr: einen Spaziergang machen, Fahrrad fahren
  • 11:40 Uhr: mal etwas Aufwendigeres zu Mittag kochen, um den Magen zu verwöhnen
    (unten ein Rezept: Möhren-Erbsen-Lasagne mit Bärlauch-Soße)
  • 13:30 Uhr: zu Mittag essen
  • 14:00 Uhr: Rest Schulsachen, sonst etwas Kreatives
    (im Garten malen, Frühlingsdeko basteln, nähen, etc.)
  • 15:00 Uhr: Yoga, Joggen oder Workout (unten ein kleines Workout für Neustarter)
  • 16:00 Uhr: ordentliches Dehnen, zur Entlastung der Muskeln (idealerweise mit einer Blackroll)
  • 17:00 Uhr: für etwas Ordnung sorgen (Bad putzen, Schrank aufräumen, etc.)
  • 18:00 Uhr: etwas Gesundes zu Abend machen
    (Gemüsepfanne mit Reis, Salat und Baguette, oder eine einfache Mahlzeit wie Vollkornbrot mit Frischkäse und Gurken oder einem vegetarischen Aufstrich), um danach ein Eis genießen zu können
  • 18:30 Uhr: zu Abend essen
  • 19:00 Uhr: Ein gutes Buch lesen (für Schmöker-Fans, die ein bisschen Historie in ihren Abenteuern mögen, empfehle ich den Klassiker „Désirée“, für die Altersklasse 12-16 mit einer Vorliebe für packende Abenteuerromane (ebenfalls mit historischem Hintergrund); das Buch „das Mädchen im blauen Mantel“, zu beiden Büchern unten mehr) oder ein Hörspiel anhören (die gesamte Känguru Reihe von Mark Uwe Kling ist unglaublich lustig und empfehlenswert. Der erste Band/Hörspiel: Die Känguru Chroniken.)
  • 20:15 Uhr: das Abendprogramm im Fernsehen oder auf Netflix/Amazon Prime einen Film mit ausreichend Knabberzeugs ansehen ( für diejenigen, die die Känguru Hörbücher bereits kennen, ist der Känguru Chroniken Film statt im Kino für 16,99 € auf verschiedenen Streamingdiensten erhältlich, wobei ein Teil der Einnahmen in die Kinokassen geht. )

Möhren-Erbsen-Lasagne mit Bärlauch-Soße

Für 4 Portionen
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten + 40 Minuten Backzeit + 15 Minuten Wartezeit
Pro Portion: ca. 757 kcal, 3170 kJ, 36g EW, 65g KH, 40g F, 5 BE

FÜLLUNG:
650g Möhren, 100g Lauchzwiebeln, 2 EL Olivenöl, 300g TK-Erbsen, 2 EL Weißweinessig, Salz, schwarzer Pfeffer, 250g Mozzarella 
SOSSE:
100g Bärlauch, 1 Knoblauchzehe, 1 Bio-Zitrone, 3 EL Olivenöl, 2 EL Butter, 2 EL Weizenmehl Type 550, 400ml Milch, 250g Ricotta, 2 Msp. Muskat
Außerdem: 12 Lasagneblätter

1. Für die Füllung Möhren schälen und in 1 mm dicke Scheiben schneiden. Lauchzwiebeln waschen, putzen und in feine Röllchen schneiden. Öl in großer Pfanne oder Topf erhitzen. Möhren darin ca. 5 Minuten anbraten, Lauchzwiebeln zugeben und ca. 1 Minute mitbraten. Erbsen zugeben und mit Essig und 50ml Wasser aufgießen. Ca. 5 Minuten im geschlossenen Topf köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und zur Seite stellen. Mozzarella abtropfen lassen und 1cm groß würfeln.

2. Für die Soße Bärlauch verlesen, waschen, abtropfen lassen, 5-6 Blätter für die Garnitur zur Seite legen, den Rest grob hacken. Knoblauch schälen und grob hacken. Zitrone heiß waschen, trocken reiben und 1 TL Schale fein abreiben. Aus Zitrone 3 EL Saft auspressen. Bärlauch mit Knoblauch, Zitronensaft und Öl fein pürieren. Butter bei kleiner Hitze im Topf zerlassen. Mehl mit Schneebesen unterrühren und ca. 1 Minute unter Rühren anschwitzen. Kräftig weiterrühren, dabei Milch langsam zugeben. Aufkochen und ca. 1-2 Minuten köcheln lassen. Vom Herd ziehen und Ricotta sowie Bärlauchmasse unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronenschalenabrieb abschmecken. Backofen auf 180 Grad Celsius (Umluft 160 Grad C) vorheizen.

3. Ca. 3-4 EL Soße auf Boden einer Auflaufform verteilen. Mit 3 Lasagneblättern belegen. 1/3 der Füllung darauf verteilen, ¼ der übrigen Soße mitKlecksen darauf geben und mit ¼ des Mozzarellas bestreuen. Mit 3 Lasagneblättern abdecken. Vorgang zweimal wiederholen. Auf oberste Nudelschicht übrige Soße verstreichen und mit übrigem Mozzarella bestreuen. Ca. 40 Minuten backen, bis Oberfläche leicht gebräunt ist. 15 Minuten ruhen lassen. Übrig gebliebene Bärlauchblätter in grobe Streifen schneiden und Lasagne damit garniert servieren.

Workout

  • 20 Situps
  • 5-10 Liegestütze (je nach Trainingsstatus, notfalls Damen)
  • 30 sec Plank (Unterarmstütz: Unterarme und Fußspitzen auf dem Boden, Körper gerade in der Luft halten, Bauch und Po einziehen bzw. anspannen)
  • 30 sec Russian Twist (Beine und Oberkörper in die Luft, Hände links und rechts immer abwechselnd neben den Körper setzen)
  • 20 sec Sqads mit Springen (Kniebeugen: in die Knie gehen, Oberschenkel und Waden möglichst in den rechten Winkel bringen, dann nach oben schnellen und so hoch wie möglich springen)

    Optionale Wiederholungen, empfohlen bis zu 3 mal. Danach ordentlich durch dehnen, wer eine Blackroll besitzt, kann diese benutzen, sollte aber darauf achtgeben, immer zum Herzen hin und nicht vom Herzen weg zu rollen.

Meine Buchtipps

1. Désirée von Annemarie Selinko 

Der von Jung und Alt gern gelesene Roman von Annemarie Selinko soll das Tagebuch der Französin Eugénie Désirée Clary darstellen. Sie war nicht nur eine reale Person, sie war erst die Geliebte Napoleons, dann die Frau ihres geliebten Mann Jean Baptiste Bernadotte, durch welchen sie schließlich zur Königin Schwedens wurde. Da sie keine berühmte historische Persönlichkeit war, wird im Geschichtsunterricht generell nichts über sie erzählt (auch in Napoleons Lebensläufen wird sie ausgelassen) und es ist sehr wenig über sie dokumentiert worden, da sie als einfache Tochter eines Seidenhändlers aufwuchs. Doch die Geschichte lässt es so scheinen, als wäre die Autorin bei jedem Ereignis persönlich anwesend gewesen und man beobachtet mit Freude ihre Laufbahn von dem kleinen Mädchen, das um jeden Preis als erwachsene Dame gelten möchte, bis hin zu der akzeptierten Königin Desideria mit ihren Enkeln.  

2. Das Mädchen im blauen Mantel von Monica Hesse

2. Weltkrieg, Holland; Amsterdam ist von den Nazis besetzt. Hanneke verdient ihr Geld damit, Schwarzmarktgüter zu beschaffen und diese an die etwas wohlhabenderen weiterzuverkaufen. Hanneke selbst ist keine Jüdin und auch ihre Eltern nicht. Sie ist nicht besonders abenteuerlustig oder geht gern Risiken ein, nicht mal wirklich einfühlsam oder empathisch ist sie. Und dennoch sagt sie nicht nein, als eine ihrer Kundinnen sie darum bittet, ein verschwundenes, jüdisches Mädchen zu finden, bevor die Nazis es tun…  

von Jill Leonhäuser

Bücher oder E-Reader – was ist ökologischer?

Durch die aktuelle Lage haben wir viel Zeit zum Lesen und dadurch, dass es derzeit nicht möglich ist, sich in der Buchhandlung ein Buch zu kaufen, hat der ein oder andere bestimmt schon mal über einen sogenannten E-Reader nachgedacht. Wäre dieser vielleicht sogar die ökologischere Variante?
Hierzu gibt es unzählige Studien, welche jedoch nie so recht zu einer Antwort kommen, denn das Leseverhalten ist ein bedeutender Faktor, den man auf jeden Fall beachten sollte.

Schauen wir zunächst auf die Herstellung, denn diese spielt bei beiden Varianten die größte Rolle. Bei der Produktion eines Buches wird etwa ein Kilogramm CO2 freigesetzt. Dazu muss man sagen, dass die Produktion von Büchern in den letzten Jahren schon deutlich umweltfreundlicher geworden ist, allerdings bezieht sich diese Zahl auf die Herstellung von Büchern aus Recyclingpapier.

Auch eine sehr interessante Frage ist, wie viele Bäume man für ein Buch fällen muss. Bei dieser Frage ist es fast schon klar, dass man keine genaue Antwort bekommen kann, da es ganz auf die Seitenanzahl des Buches und die Größe des Baumes ankommt. Doch im Durchschnitt kann man aus einem Baum etwa 100.000 DIN A4 Seiten herstellen. Das Positive an den Büchern ist, dass sie viele Jahre halten, man sie weiterverkaufen und recyceln kann. Aus alten Büchern können und werden auch neue Bücher oder Zeitungen gedruckt. Holz ist außerdem ein nachwachsender Rohstoff und benötigt keine Sprengungen oder gefährliche Minenarbeit, wie es die Rohstoffe für den E-Reader erfordern.
Damit zur Produktion der E-Reader. Eine klare Angabe zur CO2 Freisetzung kann man schwer finden, da jede Studie etwas anderes sagt. In etwa verbraucht ein E-Reader etwa 10-24 Kilogramm CO2. Dazu kommt, dass oft nach ungefähr zwei oder drei Jahren die Geräte defekt oder veraltet sind und durch neuere ausgetauscht werden.

In einem E-Reader sind mehrere wertvolle und seltene Metalle verbaut, darunter Kupfer, Silber, Gold und Palladium. Doch der Abbau dieser Rohstoffe zieht Folgen wie die Freisetzung von Giften mit sich. Das größte Problem aber ist, dass diese Arbeit immer noch in einigen Ländern von Kindern gemacht wird. 
Die Technologie des Bildschirms eines E-Readers ist insofern besonders, als dass die meisten keinen LCD Bildschirm haben, so wie er bei Tablets, Smartphones und Computern verwendet wird. Bei einem E-Reader wird meist „elektronisches Papier“ verwendet auch „E-Ink“ genannt. Der Bildschirm an sich braucht keinen Strom, um zu leuchten und den Text anzuzeigen, er braucht nur Strom zum Umblättern der Seite. Unter dem Bildschirm befinden sich nämlich weiße und schwarze Mikrokapseln. Diese werden von der Oberfläche angezogen oder abgestoßen, so entsteht der Text.

Will man nun ein Fazit ziehen, muss man, wie am Anfang schon angesprochen, das Leseverhalten einbeziehen, es spielt die entscheidende Rolle. Denn ein E-Reader mit „E-Ink“ benötigt so viel Energie wie ungefähr 24,98 Bücher aus Recyclingpapier. Bei einem E-Reader mit einem LCD Bildschirm erhöht sich die Zahl auf bis zu 31,3 Bücher. Wenn man also viel liest und den E-Reader länger als zwei Jahre nutzt, ist dieser die ökologischere Variante. Wenn man jedoch weniger als 10 Bücher im Jahr liest, lohnt sich der E-Reader auf keinen Fall. 

Natürlich muss letztendlich jeder selbst für sich schauen, was ihm besser gefällt. Manch einer schätzt es mehr, ein festes Buch mit dem klassischen „Büchergeruch“ in der Hand zu halten. Ein anderer mag es lieber, viele Bücher in einem kleinen Gerät bei sich zu haben. Wer Vielleser ist, aber unter keinen Umständen Kinderarbeit unterstützen will, für den wird die ethische Entscheidung Vorrang vor ökologischen Gründen haben. 

 Von Emma P.

Viel Geld für ein kurzes Vergnügen

Olympische Dörfer und Stadien am Zerfallen.

Die Beträge, die Länder ausgeben, um Austragungsort der Olympiade sein zu können, sind enorm und übertreffen sich von Mal zu Mal. Es entstehen riesige Stadien, Schwimmhallen und mehrere Hochhäuser, um die Sportler unterzubringen. Doch was passiert mit diesen Gebäuden nach den Wettkämpfen?

Jedes Land hatte vor dem Bau groß angekündigte Pläne, was aus dem Olympia-Gelände nach dem Event alles gemacht werden solle. So sollten z.B. im Fall von Rio de Janeiro (2016) auf dem Gelände Schulen und Leistungssportzentren entstehen. Doch genauso wie die Pläne anderer Austragungsorte verliefen auch die Pläne von Rio im Sand. Das Schwimmbad verfault langsam und vor den Stadien stapelt sich der Sperrmüll.

Dem Olympia-Dorf, das zu in Rio dringend notwendigen Wohnungen umfunktioniert werden sollte, wurden Strom und Wasser abgedreht und erst Monate später wieder angestellt. In dieser Zeit wurden die Wohnungen geplündert und Fenster eingeschlagen, so dass die Häuser zu großen Teilen unbewohnbar sind, in Sotschi (2014) ist das Dorf sogar völlig unbewohnt.

Es gibt kein Land, das sein Konzept durchgesetzt hat, meistens aus finanziellen Gründen. Aber warum schaffen es Länder, Milliardenbeträge für den Erbau aufzubringen, sich aber keine finanziellen Rücklagen für die Zeit danach anzulegen. Gerade in der heutigen Zeit, wo viel auf Nachhaltigkeit und Effizienz geachtet wird, sollte es strengere Richtlinien für Austragungsländer geben! 

von Pauline P.