ADVENTSKALENDER

Liebe LeserInnen,

die Vorweihnachtszeit ist nun vorbei, so wie der ebbesNews Adventskalender. Wir hoffen, er hat Euch gefallen.
Nach einer kurzen Winterpause werden wir im Januar wieder regelmäßig vielfältige Artikel hochladen.

Bis dahin wünschen wir Euch schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Euer ebbesNews-Team

Weihnachtstraum
An der Straßenecke, in der Häuser Gedränge,
in der Großstadt wogender Menschenmenge,
inmitten von Wagen, Karren, Karossen
ist heimlich ein Märchenwald entsprossen,
von leisem Glockenklingen durchhallt,
von Weihnachtsbäumen und Tannenwald.
Da hält ein Wagen, ein Diener steigt aus
Und nimmt den größten Baum mit nach Haus.
Ein Mütterchen kommt und prüft und wägt,
bis endlich den rechten sie heimwärts trägt.
Verloren zur Seite ein Stämmchen stand,
das fasste des Werkmanns rußige Hand.
So sah ich einen Baum nach dem andern
In Schloss und Haus und Hütte wandern,
und schimmernd zog mit jedem Baum
ein duftiger, glänzender Märchentraum.

Froh schaukelnd auf der Zweige Spitzen
schneeweiß geflügelte Englein sitzen.
Die einen spielen auf Geigen und Flöten,
die anderen blasen die kleinen Trompeten,
sie wiegen Puppen, sie tragen Konfekt,
sie haben Bleisoldaten versteckt,
sie schieben Puppentheaterkulissen,
sie werfen mit goldenen Nüssen,
und ganz zu höchst, in der Hand ein Kringel,
steht triumphierend ein pausbackiger Schlingel.
Da tönt ein Singen, ein Weihnachtsreigen –
verschwunden sind alle zwischen den Zweigen.
Am Tannenbaum hängt, was in Händen sie trugen.
Ein Jubelschrei schallt, und von unten lugen
mit Äuglein, hell wie Weihnachtslichter,
glücklich lachende Kindergesichter.

Jacob Löwenberg

Ein Licht
Ein Licht erhellt die Winternacht
ein strahlend heller Schein.
Wie kann denn in so finstrer Nacht,
so etwas möglich sein?
 
Ein Engel schwebt hoch über`m Feld und bringt die frohe Kunde:
“Gott hat euch einen Sohn gesandt“,
so schallt es in die Runde.

Und alle kommen zu dem Kind,
ob arm oder ob reich, denn vor dem Kind in Bethlehem,
da sind alle gleich.
 
Christina Telker

Geschenke in letzter Minute
Na, wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon alle Geschenke zusammen? Falls nicht, habe ich ein paar Tipps:
Wie wäre es beispielsweise mit einem schönem Notizbuch und einem passenden Stift? Eine andere Idee wäre ein Gutschein für einen Ausflug mit Picknick an den Lieblingsort der jeweils beschenkten Person. Über ein Verwöhnpaket mit einem Massage-Öl freut sich bestimmt auch jeder. Zu guter Letzt finde ich einen Brief, in dem du ihr sagst, was du an ihm/ihr magst und warum dir die Person wichtig, ist auch eine schöne Idee. Vielleicht geben euch außerdem die verschiedenen DIYs, die wir bereits gepostet haben, eine Anregung für ein Geschenk in letzter Minute. Und vergesst nie: Lasst euch nicht stressen, Geschenke sind auch nicht alles!

Vegane Spitzbuben 
250g weiche Pflanzenmargarine, 250g Mehl, 140g Puderzucker und 150g Mandeln (gemahlen) zu Teig kneten. In Frischhaltefolie verpackt den Teig 30 Minuten im Kühlschrank legen, dann ca. 3 mm dick ausrollen. Ofen auf 180⁰C vorheizen. Den Teig kreisförmig ausstechen, bei jedem 2. sollte ein Loch in die Mitte gestochen werden. Die Plätzchen ca.7 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Marmelade deiner Wahl auf die Unterseite (die Plätzchen ohne Loch) streichen. Die Oberseite (die Plätzchen mit dem Loch) draufmachen – und fertig!

Geschenke nachhaltig und schön verpacken
Findet ihr es nicht auch oft schade, dass die Verpackungen an Weihnachten nur von kurzer Freude sind und dann meist wieder weggeschmissen werden? Ich habe ein paar Ideen, wie ihr euer Geschenk nachhaltig und schön verpacken könnt.
Für die erste Idee könnt ihr z.B. Zeitungspapier, Seiten aus einem alten Buch, eine alte Landkarte oder einfach ein altes Papier verwenden. Dann verpackt ihr eure Geschenke ganz normal. Zum Zukleben verwende ich Washitape, welches aus Papier und biologisch abbaubar ist. Bei Bedarf kann gerne auch noch eine Jute-Schnur um das Geschenk gebunden oder das Papier bemalt werden.

Für die zweite Idee braucht ihr einfach einen Stoff eurer Wahl oder eine Leinen-Serviette. Zum Verschließen nimmt man einfach die Zipfel und bindet sie über kreuz zusammen. Hier könnt ihr auch Zweige, z.B von einer Tanne oder einer Hagebutte, in den Knoten hinein stecken.
Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Ideen etwas anregen und euch gefällt es. Schaut gerne auch auf unserem Instagram @ebbesnews vorbei, um meine Geschenk-Verpackungen zu sehen. Mila

Nach einer Ladung Punsch (vor Corona)
Bei den Buden, hell beleuchtet,

wo die Kehle man befeuchtet,

stehen Leute und sie schnüffeln

an dem Glühwein, den sie süffeln.

Leider ist die Luft zu warm,

und der Schneemann ist aus Pappe,

nebenan grinst mit viel Charme

eine Nikolaus-Attrappe.

Vieles hier wirkt theoretisch,

auch der Schnee ist nur synthetisch.

Weil man echten Schnee nicht hatte,

griff man raffiniert zur Watte.

Doch nach einer Ladung Punsch

oder Glühwein, je nach Wunsch,

kriegt die Weihnachtsmarkt-Synthetik

sehr lebendige Ästhetik.

Denn der Schneemann, er bewegt sich,

und der Nikolaus, er regt sich.

Nur ein Glas noch, dann, juchhe,

ist die Watte echter Schnee.

-Alfons Pillach-

Haselnussmakronen
Ofen auf 150° vorheizen – 4 Eiweiß mit einem Rührgerät steifschlagen, nach und nach 250 Puderzucker hinzufügen, 250g Haselnüsse vorsichtig unterheben, 1 TL Zitronensaft hinzugeben, alles verrühren!

Mit einem Teelöffel die Paste auf die Oblaten geben und darauf jeweils eine Nuss legen. Ca 15 Minuten backen!
Fertig sind sie, wenn die Oberfläche einen leichten Braunton bekommen hat. Viel Spaß und Guten Appetit.

Der Bratapfel
Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

(Bayrisches Volksgut)

Geschenkidee: Explosionsbox
Für eine Explosionsbox benötigt man 3-4 unterschiedlich große Boxen, also von klein bis groß gehend. Nun schneidet man alle vier Ecken senkrecht von oben nach unten auf. Jetzt könnt ihr die größte Box vor euch auf den Tisch legen und an die Seiten könnt ihr Bilder oder kleine verpackte Süßigkeiten kleben. Die nächst kleinere Box kommt nun auf den Innenboden dieser Box und das Verfahren wird wiederholt. Wenn ihr nun alle Boxen so verbraucht habt, kommen nun die Deckel auf die Boxen, angefangen bei der kleinsten. Wenn ihr dann bis zur größten angekommen seid und nacheinander alle Deckel abmacht, entsteht ein sehr schöner Effekt. Nun hat man eine Box gefüllt mit Essen oder Erinnerungen.

Festtraditionen in Grönland und Somalia


Wie in so vielen Ländern feiern auch die Grönländer Weihnachten mit einem Weihnachtsbaum, welchen sie mit Kerzen, Julehjerter (Weihnachtsherzen), Papierblumen, grönländischen und dänischen Flaggen, kleinen Präsenten und anderen Ornamenten dekorieren. Am Heiligabend wird dann brav die Christmesse besucht, während Kinder von Haus zu Haus ziehen und Weihnachtslieder singen. Auch ist es Brauch, dass die Männer an Weihnachten die Frauen ausnahmsweise mal verwöhnen – nämlich mit Kaffee. Gegessen wird meist Robben-, Wal- oder Rentierfleisch, zuweilen aber auch Walhaut oder „Kiviak“, ein Fleischgericht mit Fett, Blut, Kräutern und Beeren, das in Robbenbalg gewickelt und durch Gefrieren konserviert wird. Heilbutt und geräucherter Lachs sind auch nicht untypisch. Die Geschenke bringt der Weihnachtsmann auf einem Hundeschlitten.

Die Somalis dagegen sind überwiegend Muslime, daher existiert dort die religiös begründete Tradition des jährlichen Weihnachtsfests nicht. Jedoch feiert man in Somalia (so wie in vielen anderen Ländern der Welt) das Zuckerfest, direkt nach dem Fastenmonat. Süßigkeiten werden verspeist, ein gemütliches Beisammensein der Familie mit anschließendem Besuch in der Moschee. In manchen Familien gibt es sogar eine kleine Bescherung für die Kinder! Das Zuckerfest ist unserem Weihnachten also gar nicht mal so unähnlich – abgesehen von dem Datum natürlich.

Bärentatzen 
3 Eiweiß zu Schnee schlagen, 250g Puderzucker hinzugeben, nochmals ca. 5 Minuten schlagen, 250g Mandeln, 1 TL Zimt und 125 g geriebene Zartbitterschokolade zugeben.

Nuss-große Stücke zu Kugeln formen und in Form für Bärentatzen drücken (traditionell aus Holz), die zuvor mit normalem Zucker ausgestreut wird. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Bei 130 ca. 15-20 Minuten backen lassen.

Lecker!

DIE WEIHNACHTSFABEL DER TIERE
Dieses Jahr muss der Stuttgarter Weihnachtsmarkt leider ausfallen. Um ein bisschen das Gefühl zu übermitteln, habe ich hier für euch die traditionell jedes Jahr an der Eröffnungsfeier vorgelesene Geschichte: Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten… Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. „Na klar, Gänsebraten“, sagte der Fuchs. „Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?“„Schnee“, sagte der Eisbär. „Viel Schnee.“ Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht. Das Reh sagte „Ich brauche einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern.“ „Aber nicht so viele Kerzen“, heulte die Eule. „Schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache.“ „Aber mein neues Kleid muss man sehen“, sagte der Pfau. „Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist es für mich kein Weihnachten.“ „Und Schmuck!“ krächzte die Elster. „Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten.“ „Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen“, brummte der Bär, „das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten.“ „Mach’s wie ich:“ sagte der Dachs, „pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen.“ „Und saufen“, ergänzte der Ochse. „Mal richtig einen saufen und dann pennen.“ Aber da schrie er „aua“, denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt. „Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?“ Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte „Das Kind. Jaja, das Kind – das ist doch die Hauptsache. Übrigens“, fragte er dann den Esel, „wissen das eigentlich die Menschen?”

Vanillekipferl
250g Mehl, 210g Butter, 100g gemahlene Mandeln, 80g Zucker und 2 Pck. Vanillezucker zu einem Teig verkneten. Den Teig 30 Min in den Kühlschrank legen. Danach den Teig zu einer Schlange rollen und in gleich große Stücke zerteilen, die kleinen Teile zu Halbmonden formen und auf ein Backblech legen. Den Ofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen, die Kipferl für ca. 10-15 Min backen, bis sie eine leichte Bräune bekommen haben. Die Kipferl nun für ca. 3 Min abkühlen lassen und dann in eine Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker legen. Achtung: Sind die Kipferl zu warm, können sie brechen, sind sie zu kalt, haftet der Puderzucker nicht mehr. Viel Spaß beim Backen!

DIY Geschenk – Windlichter aus Konservendosen
Man braucht nur: 1 saubere Konservendose (ohne Deckel), 1 spitzen Gegenstand, mit dem man Löcher in die Dose machen kann, z.B. Nägel/Schere/Schraubenzieher
Hat man sich ein passendes Motiv wie Sterne, Herzen u.v.m. ausgesucht, kann es schon losgehen. Man kann sein Motiv zur größeren Sicherheit vorzeichnen.
Sehr praktisch ist es, einen Holzstab zum Stabilisieren in die Dose zu stecken, um dann mit den Nägeln das gewählte Motiv in die Dose zu stechen. Stellt man jetzt eine Kerze hinein, hat man ein Windlicht, das schöne Schatten wirft.

DIY Badekugeln – Für 2 Badekugeln
40 g Natron, 20 g Zitronensäure in Pulverform und 10 g Speisestärke vermischen. 10 g Kokosöl (muss flüssig, aber NICHT heiß sein) mit ätherischen Öl deiner Wahl vermischen und Lebensmittelfarbe hinzugeben.
Den flüssigen Teil langsam hinzugeben. Jetzt kannst du entweder die Masse in den Händen zu Kugeln formen oder sie in eine Form deiner Wahl pressen. Die Masse muss jetzt ein paar Stunden abgekühlt werden. Vor dem Gebrauch sollten die Badekugeln 1 bis 2 Tage lufttrocknen. Viel Spaß beim Nachmachen!

Tücken der Finsternis
Ganovenartig schleicht herum

ein Kerl mit roter Mütze,

und passt nicht auf, das ist sehr dumm,

er latscht in eine Pfütze.

Er kurvt im Dunkeln um das Haus,

sieht kaum die Hand vor Augen,

und rutscht auf nassem Laub noch aus,

schlägt hin, man will´s kaum glauben.

Wer mag das sein,

der Rot-Rock-Schleicher,

der Sackträger und Dunkelfürst?

Ist er der Bringer guter Gaben,

so kommt er her, wir woll´n und laben.

Bestimmt ist es der Nikolaus,

der spät noch dreht die Runden

im Finsteren von Haus zu Haus,

und das noch viele Stunden.

Pardauz, schon fällt er wieder hin,

und macht ein dumm Gesicht,

drum ist der Rat dieser Geschicht:

Gehst du des nachts vors Haus, nimm ein Licht.

Klaus-Gunther Häuseler

REZEPT FÜR ZIMTSERNE (glutenfrei)
3 Eiweiß steif schlagen und 250 g Puderzucker reinsieben und vorsichtig unterrühren, 2 EL zur Seite stellen für die Glasur. 1 Pck. Vanillezucker, 3 Tropfen Bittermandel- Aroma, 1 TL Zimt und 150 g Mandeln/Haselnüsse unter den übrigen Eischnee rühren. 250g Mandeln/Haselnüsse mit der Hand unterkneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Die Arbeitsfläche mit etwas extra Puderzucker bestäuben, den Teig ca. 1/2 cm dick darauf ausrollen, Ausstecher mit Wasser anfeuchten, die Sterne ausstechen und auf ein mit Packpapier belegtes Blech legen. Die Sterne mit der übrigen Eiweiß-Mischung bestreichen.
 Bei ca. 140°C Ober- und Unterhitze/ca. 120°C Heißluft/Gas auf Stufe 1 (alles vorgeheizt) für ca. 25 min. in den Ofen.
 Beim Rausnehmen sollten die Sterne an der Unterseite noch etwas weich sein. Zimtsterne vom Blech entfernen, auskühlen lassen und gut verschlossen aufbewahren.



Ob ins Gebirge, ob ans Meer,
der Nikolaus kommt sehr weit her.
Ja selbst auf allerplatt’stem Land,
füllt er die Schuhe bis zum Rand.

-Unbekannt-

WEIHNACHTEN IN AUSTRALIEN
Da wir dieses Jahr ja alle kaum reisen konnten und so vor allem den Austausch mit anderen Kulturen stark missen müssen, werde ich euch hier verraten, wie Weihnachten auf der anderen Seite der Welt in Australien zelebriert wird.
Der 24. Dezember liegt in Australien nämlich mitten im Hochsommer und es kann gut sein, dass man Heiligabend anstelle mit Schnee am Strand mit rund 40°C im Schatten feiert. Die Vorweihnachtszeit der Australier ist längst nicht so ausgeschmückt wie bei uns. Es gibt weder Advent, noch Nikolaus und der ganze Fokus liegt auf dem Abend des 24. und dem darauffolgenden ganzen Tag des 25. Dezembers.
Doch was es in Australien an Vorweihnachtszeit und Schnee nicht gibt, wird meist mit unzähliger Dekoration in Form von Lichtern und Kugeln aller Arten ausgeglichen. Oft findet ein regelrechter Wettkampf in den Nachbarschaften statt: darum, wer das Haus mit am meisten Schmuck behängen kann.
Am 24. findet abends ein traditionelles Essen statt, mit Familie und Freunden. Es gibt gefüllten Truthahn, „Roasted Ham“ (=gerösteter Schinken, allerdings eher eine Art Braten), als Beilagen Salate und Gemüse und zum Nachtisch Pflaumen-Pudding.
Erst am Morgen danach, dem 1. Weihnachtsfeiertag, bringt, ähnlich wie in Amerika und England, Santa Claus die Geschenke. Nachts kommt er durch den Schornstein und legt die Geschenke unter den (unechten) Weihnachtsbaum oder in die Strümpfe, die am Kamin hängen. Anschließend treffen sich die Leute am Strand, grillen gemeinsam oder gehen ins Restaurant und verbringen den Tag recht simpel und gechillt.
Am 2. Weihnachtsfeiertag fahren viele Familien dann in den Urlaub oder plündern die Geschäfte, welche geöffnet haben und mit starken Rabatten die Kundschaft anlocken.

GLÜHWEIN
1 Flasche trockenen Bio-Rotwein (z. B. Spätburgunder), 1 Bio-Orange in Scheiben, 2 Stangen Zimt, 3 Gewürznelken, 2-3 EL Zucker, Honig oder Agavendicksaft – optional: Vanilleschote

Den Wein mit den restlichen Zutaten auf mittlerer Stufe erwärmen, nicht zum Kochen bringen. Nach dem Erwärmen etwa 1 Stunde ziehen lassen. Durch ein Sieb geben und nochmals erwärmen vor dem Servieren. Zum Wohl!

Ps: Wer den Glühwein lieber alkoholfrei trinkt, ersetzt den Rotwein einfach durch Apfelsaft oder Traubensaft 😉

VOM CHRISTKIND
Denkt euch – ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rot gefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh;
Denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her –
was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack –
meint ihr, er wäre offen, der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin:
Es roch nach Äpfeln und Nüssen!

Anna Ritter (1865-1921)

GUTES TUN ZU WEIHNACHTEN
Gerade an Weihnachten sollte jeder eine schöne Zeit genießen und am Fest der Liebe teilhaben.
Oft gehen die wichtigen Dinge im Vorweihnachtsstress unter. Gerade deshalb finde ich es wichtig, sich auf den wirklichen Wert zu besinnen und etwas Gutes zu tun.

Die Stadt Stuttgart hat auch in diesem Jahr wieder, allerdings coronabedingt nur online, einen „Weihnachtsbaum der Kinderwünsche“ organisiert, um sehr kranken oder sozial benachteiligten Kindern einen Herzenswunsch zu erfüllen. Wer mehr dazu wissen und vielleicht auch spenden möchte: https://kinderwuensche.stuttgart.de

SCHOKOLADEN-BANANEN-MUFFINS
Backofen vorheizen auf 200° Ober- Unterhitze

125 g Butter oder Magarine, 125 g Zucker, 1/2 Pck.Vanillezucker schaumig schlagen, 2 Eier unterrühren
. 2TL Backpulver mit 125 g Mehl mischen, 2 EL Kakao beifügen und auf die Ei-Masse sieben
. 2 reife Bananen mit Gabel zerdrücken und mit 2 EL Ahornsirup verrühren. Unter den restlichen Teig mischen. In Papierförmchen füllen
, 25 min backen. 
5-10 min auskühlen lassen.

Ich liebe dieses Rezept und kann nicht genug davon bekommen und ich hoffe euch gefällt es genauso! Einen schönen ersten Dezember und viel Spaß bei unserem Adventskalender!